Sinfoniekonzert

Letztes Sinfoniekonzert der Saison – und gleichzeitig erstes vor Publikum!

Hensel, Mendelssohn Bartholdy und Beethoven
mit Marie Jacquot und Olga Scheps

In der ursprünglichen Konzertplanung der Komischen Oper Berlin trug das Sinfoniekonzert am 18. Juni die Startnummer 7 und war das letzte in der traditionsreichen Reihe. Im Zuge der Absagen und Umplanungen der Saison avancierte es zur Nummer 1, zum ersten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2020/21, welches das Orchester des Hauses vor Publikum im Saal spielen darf. Die Dirigentin Marie Jacquot gibt ihr Hausdebüt mit einem neu zusammengestellten Programm, in dem Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven erklingen. Als Solistin in Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert ist Olga Scheps zu erleben. Das ursprünglich geplante Programm mit Ainārs Rubiķis, Ksenija Sidorova, Wolfram Koch und anderen entfällt.

Ein durch und durch energetisierendes Programm haben Marie Jacquot, Olga Scheps und das Orchester der Komischen Oper Berlin im Gepäck. Die Wirkung der ebenso beschwingenden wie prägnanten Rhythmen von Beethovens 7. Sinfonie muss nicht mehr bewiesen werden. Schon 1813 bei der Uraufführung war das Publikum elektrisiert. Die Aufführung wurde zu einem der größten Erfolge des Komponisten. Richard Wagner sprach später von einer »Apotheose des Tanzes«, Romain Rolland bezeichnete es als eine »Orgie des Rhythmus«. Und die seinerzeit als entfesselt empfundene Energie des Werks wirkt bis heute. Auch in Felix Mendelssohn Bartholdys erstem Klavierkonzert, das dieser im Alter von 21 Jahren komponierte, sprühen von Anfang an die Funken. Das Werk ist voll von ansteckender Leidenschaft und lebt von seiner musikalischen Direktheit. Auch hier war die Uraufführung 1831 in München ein voller Erfolg und das Werk avancierte im 19. Jahrhundert zu einem der bekanntesten Werke überhaupt.

Noch zu entdecken ist in vielerlei Hinsicht das immer noch selten gespielte Œevre von Fanny Hensel, der älteren Schwester Mendelssohn Bartholdys. Musikalisch ebenso begabt und gründlich ausgebildet wie ihr Bruder, durfte sie dieses Talent nur bedingt leben. Nach der Heirat übernahm sie federführend die sogenannten »Sonntagsmusiken« – eine private Konzertreihe, die im Mendelssohn’schen Stadtpalais in Berlin stattfand. Sie entwarf die Konzertprogramme, studierte sie ein, führte sie auf und: Sie nutzte das Forum, um – jenseits gesellschaftlicher Anstößigkeit – ihre eigenen Kompositionen aufzuführen. Auch die Orchesterouvertüre in C-Dur – ein Werk in der Tonart des Lichtes, voller Lebensfreude – entstand für die Sonntagsmusiken: 1832 wurde sie komponiert, 1834 erstmals gespielt –dirigiert von Fanny Hensel.
Programm

Fanny Hensel (1805-1847)
Ouvertüre für Orchester C-Dur

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25
Molto allegro con fuoco
Andante
Presto. Molto allegro vivace

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Poco sostenuto – Vivace
Allegretto
Presto
Allegro con brio


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