Salon extra

Gaming – Kunst oder Kinderspiel?
Auf der Suche nach Berührungspunkten zwischen Oper und digitalen Games

Digitaler Salon am 22. März 2021

Die Gestaltungsprozesse von Games ähneln denen einer Theaterproduktion: Auch beim Gaming müssen Räume wie Bühnenbilder gestaltet, Kostüme entworfen, Charaktere kreiert, Plots entwickelt und in den allermeisten Fällen sogar eine eigene, den Spannungsverlauf unterstützende Musik komponiert werden. Dennoch werden Videogames bislang kaum als künstlerische Kreationen oder gar als eigenes Kunstgenre wahrgenommen. Unabhängig davon, wie kreativ oder anspruchsvoll sie in ästhetischer wie inhaltlicher Hinsicht sind, gelten sie weithin als reine Kindersache, Spielerei oder bloße Gewaltverherrlichung. Warum ist das gemeinsame Spielen im Theater und in der Oper allgemein als Grundbedingung eines gelungenen Abends anerkannt, wohingegen es beim Gaming allzu oft der Grund für das Aberkennen jeglicher künstlerischer Qualität darstellt? Wer sind die Macher*innen, die hinter all diesen Prozessen stehen? Inwiefern nehmen sie selbst sich als Künstler*innen war? Was verbindet Gaming und Oper? Und auf welcher künstlerisch-kreativen Ebene können sich die beiden Genres womöglich gegenseitig befruchten? Diesen und anderen Fragen widmet sich der zweite Salon dieser Spielzeit, der – den derzeitigen Umständen geschuldet, aber passend zum Thema – digital stattfindet.

Das Salongespräch findet in Anknüpfung an das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte digitale Projekt »Spielräume!« statt, das die Komische Oper Berlin gemeinsam mit dem Berliner Ensemble umsetzt. Zu Gast sind die Medienkulturwissenschaftlerin Dr. Melanie Fritsch (Heinrich Heine Universität Düsseldorf), die Game-Designerin Cornelia Geppert (CEO und Art Director von Jo-Mei Games) und der Projektleiter »Spielräume!« an der Komischen Oper Berlin, Joscha Neumann. Die Moderation übernehmen Ulrich Lenz und Rainer Simon von der Komischen Oper Berlin. Auch wenn der digitale Salon außerhalb der üblichen Reihe stattfindet, soll darin keineswegs auf eine variierende Gesprächsdramaturgie und allerlei Interventionen, ganz im Sinne des spielerischen Themas, verzichtet werden. Die Veranstaltung findet am 22. März um 19.30 Uhr als Zoom-Webinar statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Mit freundlicher Unterstützung der Unternehmensgruppe Gegenbauer.

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