Salon der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft. Ob im Foyer der Komischen Oper Berlin oder über Zoom und YouTube im Netz – die abendlichen Salongespräche sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Spielplans geworden. Gemeinsam mit der Schering Stiftung und unterstützt von der Unternehmensgruppe Gegenbauer veranstaltet die Komische Oper Berlin auch in der Spielzeit 2021/22 vier abendliche Salongespräche mit renommierten Wissenschaftler*innen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Wie immer tragen dabei die variierende Gesprächsdramaturgie und thematisch abgestimmte künstlerische Interventionen zu einer spielerisch-persönlichen Atmosphäre bei, wie sie bereits die Salons des 19. Jahrhunderts prägte.
Montag, 20. September 2021, 19:30 Uhr

Recht und Gerechtigkeit

Salon über ein ungleiches Paar
Gewalt und Rache bis in den tragischen Untergang – von solchen Konflikten lebt das Theater. Die Gewalt des Streits durchbricht das Recht. Der Salon zu »Recht und Gerechtigkeit« widmet sich den Spanungsverhältnissen der Gesellschaft, ihren Normen und fragt, was Gerechtigkeit und Recht überhaupt zu bedeuten haben.

Mit: Dr. Adelheid Kastner (Gerichtspsychiaterin, Johannes Kepler Universitätsklinikum Linz) und Prof. Dr. Thomas Fischer (Rechtwissenschaftler und Bundesrichter a. D.)
und Sänger*innen der Komischen Oper Berlin

Moderation: Simon Berger und Carolin Sibilak
Montag, 8. November 2021, 19:30 Uhr

Grenzen und Grenzenlosigkeit

Salon über Sinn und Nutzen von Beschränkungen
Grenzenlosigkeit scheint das Synonym für erstrebenswerte Freiheit ohne jede Einschränkung zu sein. Aber funktioniert menschliches Leben überhaupt ohne Grenzen? Wer definiert diese? Wo werden die Grenzen zur Einengung, wo können sie aber wiederum auch befreiend sein? Ist es nicht die Grenzenlosigkeit der modernen Gesellschaft, die manche in die Verirrung radikaler Ideologien mit ihren klar beschriebenen Grenzen treibt? Und welche Rolle spielen Grenzen in der Kunst?

Gäste:
Prof. Dr. Simone Schürle-Finke (Ingenieurin, Biomedizinerin, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich)
Prof. Dr. Marianne Braig (Politikwissenschaftlerin, Freie Universtität Berlin)

Moderation:
Maximilian Hagemeyer und Ulrich Lenz
Montag, 21. März 2022, 19:30 Uhr

Brandneu!

Salon über den vermeintlichen Reiz des Neuen
Neu! Jetzt neu! Brandneu! Neuigkeiten! Neuproduktion! – Alles hat stets und ständig neu zu sein! Die Neuheit des Neuen allein scheint in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ein Qualitätsmerkmal geworden zu sein. Das
Alte hat ausgedient, ist allzu schnell abgenutzt, ist Schnee von gestern. Verbirgt sich dahinter nicht ein fataler Fehl-
schluss? Denn das Neue ist zumeist auch unerprobt oder unerfahren. Wie lang trägt die Neuigkeit? Wer entscheidet,
was neu ist? Ist wirklich alles Neue neu? Oder wird uns im allgemeinen »Neuheitswahn« nicht selten auch das Alte
nur in neuen Gewändern verkauft?


Gäste:
Prof. Dr. Marc Ziegele (Kommunikations- und Medienwissenschaftler, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Anabel Ternès (Unternehmerin und Autorin)

Moderation:
Maximilian Hagemeyer und Dr. Rainer Simon
Montag, 30. Mai 2022, 19:30 Uhr

Wahrheit

Salon über ein nur scheinbar gefestigtes Gut
Gibt es absolute Wahrheit? Gibt es Wahrheit überhaupt? Liegt die Entscheidung über wahr und falsch letztlich
immer im Auge der Betrachtenden, ist abhängig von historischen und sozialen Umständen und Wertmaßstäben?
Spätestens seit der Präsidentschaft Donald Trumps und seiner fortwährenden Infragestellung allgemeinverbindlicher Wahrheiten erschallt der Ruf nach unveräußerlichen, unverrückbaren Wahrheiten lauter denn je. Aber handelt es sich dabei vielleicht um die Betonierung eines Trugbilds? Ist alle Wahrheit immer relativ?


Gäste:
Dr. Philipp Blum (Philosoph und Mathematiker, Universität Zürich)
Lara Keuck (Biomedizinerin, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte)

Moderation:
Simon Berger und Dr. Rainer Simon

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