Georg Friedrich Händel

Poros

Oper in drei Akten [1731]
Premiere: Samstag, 16. März 2019 | 19:30 Uhr

Es ist über fünfzehn Jahre her, dass sich Harry Kupfer, Grandseigneur der Musiktheaterregie mit Benjamin Brittens Turn of the Screw von der Komischen Oper Berlin verabschiedete. Nun kehrt er an sein Haus an der Behrenstraße, wo er über Jahrzehnte Theatergeschichte schrieb, zurück und erfüllt sich mit Georg Friedrich Händels meisterhaftem Barockkammerspiel Poros einen langgehegten Regie-Traum.

Harry Kupfer nimmt sich dieses selten gespielten Stückes, das Händel 1731 im Londoner King’s Theatre zur Uraufführung brachte und dem eine Episode aus den Eroberungszügen des antiken Heerführers und Königs Alexanders des Großen zugrunde liegt, an und entführt das Publikum in die Entstehungszeit des Werkes. Er zeigt Alexander als Offizier im Dienst der englischen Krone, am Beginn der britischen Kolonisierung Indiens, die erst im 20. Jahrhundert wirklich endete.

Gemeinsam mit der Autorin Susanne Felicitas Wolf hat der Regisseur eine Übertragung des Librettos ins Deutsche erarbeitet und so den aufklärerischen Grundimpuls des Werkes für unserer Gegenwart gefasst: es mögen die Menschen selbst über ihre Geschicke entscheiden. Diese utopische Dimension verleiht Händels Werk geradezu bestechende Aktualität. Seine Bearbeitung des Stoffes entwickelt die universelle Dimension dieser Konflikte als schroffes Aufeinandertreffen größter Emotionen; in Arien und Duetten von anrührender Schönheit, Ton für Ton durchdrungen von großer Menschenkenntnis. Interpretiert wird die Musik von einem hochkarätigen Ensemble, besetzt mit Dominik Köninger als indischer Herrscher und dem Counter-Tenor Eric Jurenas als dessen britischer Gegenspieler. Mit der Partie der indischen Königin debütiert die junge armenische Sopranistin Ruzan Mantashyan an der Komischen Oper Berlin unter der musikalischen Leitung des Barock-Spezialisten Jörg Halubek.

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