Mondnacht

Robert Schumann
Son et Lumière mit Liedern von Robert Schumann [2020]

»Son et lumière« einmal anders:
Die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin präsentieren vielstimmig romantische Lieder in stimmungsvollem Licht

»Son et lumière« stammt aus dem Französischen und bezeichnet ein sommerliches Freiluft-Spektakel, bei dem das Publikum des Nachts zu Musik ein Lichtspiel auf den Fassaden französischer Schlösser genießt. Für Mondnacht adaptieren Klaus Grünberg (Licht), Barrie Kosky (Szenische Einrichtung) und David Cavelius (Musikalische Leitung) das Konzept für den Theatersaal und kreieren auf leerer Bühne zu Klängen von Robert Schumann eine lebendige Installation aus Licht und Menschen. In ihrem Zentrum: die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin. Sie präsentieren zwei herausragende Liederzyklen Schumanns: der Damenchor Liederkreis und der Herrenchor Dichterliebe. Die mehrstimmigen Bearbeitungen der Lieder für die Chorsolisten und ihre Begleitung durch Musiker*innen des Orchesters des Hauses stammen von Chordirektor David Cavelius.

Robert Schumann (1810–1856) schuf mit Liederkreis op. 39 und Dichterliebe op. 48 zwei der bedeutendsten Beiträge zur Tradition des romantischen Kunstliedes in deutscher Sprache. Die Melodien zu Texten von Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine transportieren eher melancholische Nachdenklichkeit als sommerlichen Aufbruch: Die Premiere war ursprünglich für November 2020 geplant. Doch nicht nur in Zeiten wie diesen sind Themen wie die Sehnsucht nach überindividueller Aufgehobenheit oder die Zerrissenheit der modernen Welterfahrung zeitlos und passen auch in die sommerliche Aufbruchsstimmung der Post-Lockdown-Zeit.

Für die Chorsolisten als Kollektiv stellt die Arbeit am Liedgut eine ganz neue Herausforderung dar: »Üblicherweise ist der Chor auf dem Theater ein wichtiger Teil dramatischer Vorgänge, er spielt Konflikte mit, die sich zwischen unterschiedlichen Figuren zutragen«, so David Cavelius. »Die Lieder handeln ihrerseits auch von Konflikten, zentrales Thema sind Liebeskonflikte, aber diese sind Teil der monologischen Innenwelt eines lyrischen Ichs, das innerlich erlebt, leidet, reflektiert – hier nun liegt die Herausforderung, nämlich im Chor eine gemeinsame Interpretation dieser Innenwelt zu finden.«
Premiere: Sonntag, 13. Jun 2021, 19 Uhr

Vorstellungen: 19. und 25. Jun 2021

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