Les Contes d'Hoffmann

(Hoffmanns Erzählungen)
Jacques Offenbach
Opéra fantastique in fünf Akten [1881]
Libretto von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Drama von Jules Barbier und Michel Carré. Herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck.
Bariton-Fassung dieser Oper rekonstruiert von Michael Kaye. Mit freundlicher Genehmigung von Schott Music.

Ab 27. Dezember wieder als Stream-on-Demand abrufbar!

Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky inszenierte Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann 2015 als verstörenden Albtraum eines Künstlers, der sich in den eigenen Fantasien verliert. Mozarts Don Giovanni wird in Hoffmanns gesteigertem Empfinden zum Ausgangspunkt einer vom Wahnsinn getriebenen Reise durch bizarre Welten. Seine abgöttische Bewunderung für die Sängerin der Donna Anna gebiert immer neue Frauenbilder: die seelenlose Puppe Olympia, die todkranke Sängerin Antonia, die herzlose Kurtisane Giulietta. Die drei Frauengestalten, oft von mehreren Sängerinnen dargestellt, werden verkörpert von nur einer Sopranistin: Nicole Chevalier, die für ihre herausragende Leistung mit dem FAUST-Theaterpreis 2016 als beste Sänger-Darstellerin ausgezeichnet wurde und die die Partien auch in der für Anfang dieser Spielzeit geplanten Wiederaufnahme hätte übernehmen sollen.

Gesungen wird die Opéra fantastique im Haus an der Behrenstraße in französischer Sprache mit deutschen Zwischentexten aus der Feder E.T.A. Hoffmanns. Das Werk ist in einer Fassung zu erleben, die auf einen frühen Entwurf Offenbachs zurückgeht und mit Texten Hoffmanns ergänzt wird. In Koskys Inszenierung ist zum ersten Mal in der 130-jährigen Aufführungsgeschichte der Oper die Titelpartie in den ersten beiden Akten mit einem Bariton besetzt – so wie Offenbach es ursprünglich vorgesehen hatte. Am Pult steht bei der Premierenaufzeichnung Stefan Blunier.
Wiederaufnahme im Stream
Sonntag, 27. Dez 2020, 19 Uhr

Der Stream ist kostenlos und ist im Anschluss einen Monat lang verfügbar.

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