Jephtha

Georg Friedrich Händel
Premiere: 17. Mai 2020, 19:00 Uhr

»Es geschieht, was recht ist!« – Der international renommierte Regisseur Richard Jones widmet sich einer ebenso tiefsinnigen wie virtuosen Barockkomposition: Georg Friedrich Händels Oratorium Jephtha ist eine radikale Befragung der Menschenexistenz mit Arien und Chören von berührender, mitreißender, erschütternder Wirkung – im Orchestergraben interpretiert durch den Barockspezialisten Christian Curnyn.
Der Frühaufklärer Händel komponierte das Werk auf ein von Thomas Morell verfasstes Libretto und vollendete es – obschon er während der Arbeit unter dem herben Schicksal rascher Erblindung litt – im Februar 1751. Das Oratorium rührt an die Grundkonflikte des Glaubens, des Zusammenlebens, der Vernunft, die das Leben der abhängigen und sterblichen Menschen stets durchziehen. Vielfach wurde das Werk als musikalisches »Testament« des Komponisten bezeichnet. Mit Jubeltönen und schwermütigen, bisweilen »romantischen« Passagen scheint es auf Klänge späterer Generationen vorauszuweisen.

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