Eine Frau, die weiß, was sie will!

Oscar Straus
Musikalische Komödie in zwei Akten [1932]
Text von Alfred Grünwald nach Louis Verneuil

Dagmar Manzel und Max Hopp spielen sich mit Power und Slapstick durch 20 Figuren

Können zwei Vollblutkünstler*innen wie Dagmar Manzel und Max Hopp mit einem Abstand von 2 m voneinander spielen? Kaum, wenn sie wie in Eine Frau, die weiß, was sie will! insgesamt 20 Figuren verkörpern. Daher werden sie gründlich getestet und gehen für die Vorstellungsreihen in freiwillige Quarantäne, um sich ungebremst durch Barrie Koskys Vaudeville-Klapptür-Inszenierung spielen zu können. Das unter der Leitung von Adam Benzwi ohnehin in kleiner Besetzung aufspielende Orchester der Komischen Oper Berlin findet mit geringfügigen Anpassungen auch im kleinen Graben des Hauses Platz.

Mit Oscar Straus’ Eine Frau, die weiß, was sie will! knüpfte Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky einmal mehr an die Tradition der Komischen Oper Berlin vor 1933 an: Das Operettenschmuckstück feierte 1932 am selben Haus, damals das Metropol-Theater, mit Fritzi Massary in der Titelrolle seine umjubelte Uraufführung. Im Januar 2015 kehrte es als verrückte Tour de Force nach Berlin zurück: Als Zweipersonenstück in neuer musikalisch-szenischer Einrichtung sorgte es bei Kritikern und Publikum für Begeisterungsstürme. Dagmar Manzel und Max Hopp spielen und singen sich durch insgesamt 20 verschiedene Rollen.
Wiederaufnahme 2020: 16. Okt 2020

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