Die Großherzogin von Gerolstein

Jacques Offenbach
Opéra bouffe in drei Akten [1867]
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Neufassung von Stefan A. Troßbach

Große Komödie ...

zwischen Riesenreifröcken und Fatsuits, Camouflage und Pailletten, Divencharme und Ensemblepower
Eine liebestolle Großherzogin, die sich, wenn es um ihre Triebe geht, weder um gesellschaftliche Stellung noch um politische Verwicklungen schert. Untergebene, die im Hinblick auf die großherzogliche Liebespolitik ihr eigenes Süppchen kochen und dabei vor nichts zurückschrecken. Ein Regisseur, der seine Liebe zur Screwball-Komödie und Parodie ohne die Begrenzungen eines Bühnenbildes auslebt. Ausufernde Kostüme, die jegliche Nähe ihrer Träger*innen zueinander wie von selbst unterbinden. Und zwei Vollblutkomiker, die sich mit Verve der Titelpartie annehmen. Das sind nur einige der Zutaten für die Neuproduktion von Die Großherzogin von Gerolstein – unter denen natürlich auch Jacques Offenbachs deftig mitreißende Musik Erwähnung verdient.

Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky, der sich nach Die schöne Helena an der Komischen Oper Berlin 2014 und der umjubelten Produktion von Orpheus in der Unterwelt bei den Salzburger Festspielen 2019 nun einen weiteren Operetten-Hit aus der Feder Jacques Offenbachs vorknöpft, entfacht rund um die resolute Großherzogin ein amüsantes Spiel um Geschlechterrollen und falsche Etikette – ohne den Prunk eines Bühnenbildes, doch mit dem stilvollem Pomp von Klaus Bruns’ historisch inspirierten Kostümen, die von Franck Evin ins rechte Licht gerückt werden.Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Alevtina Ioffe. Für die Choreographien zeichnet Damian Czarnecki verantwortlich.

Die Titelrolle seiner 1867 während der Pariser Weltausstellung uraufgeführten Operette schrieb Offenbach für die als Schöne Helena berühmt gewordene Hortense Schneider, die als forsch und kraftvoll auftretende Anti-Diva das Publikum ihrer Zeit in Bann schlug. Mit Dreistigkeit und Witz bemächtigen sich nun alternierend die beiden Vollblutkomödianten Tom Erik Lie und Philipp Meierhöfer der großherzoglichen Rolle. Mit einem virtuosen Ensemble aus sieben Sänger*innen und vier Tänzer*innen zündet Barrie Kosky ein Komödien-Feuerwerk rund um politische Intrige, Günstlingswirtschaft und Militarismus. In den beiden abwechselnd auftretenden Besetzungen glänzt rund um die jeweiligen Hauptdarsteller das Ensemble der Komischen Oper Berlin. Premiere: 31. Oktober 2020, 19 Uhr
Premiere: Samstag, 31. Okt 2020, 19 Uhr

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