»70 Jahre Zukunft Musiktheater«

70 Jahre jung! Die Komische Oper Berlin feiert eine ganze Spielzeit lang einen runden Geburtstag – unter anderem mit folgenden Aktivitäten:

·  Digitale Ausstellung ab 15. Oktober: In Kooperation mit dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft der Fachhochschule und Universität Potsdam erarbeitet die Komische Oper Berlin eine digitale Jubiläumsausstellung. Ziel dieser Ausstellung auf der Homepage der Komischen Oper Berlin ist weniger, eine genaue und vollständige Chronologie der letzten 70 Jahre darzustellen, als vielmehr die Philosophie und die inhaltliche Ausrichtung des Hauses schlaglichtartig zu betrachten und dabei zugleich – dem Motto 70 Jahre Zukunft Musiktheater entsprechend – eine Brücke in die Gegenwart bzw. Zukunft zu schlagen.
·  Jubiläums-Neuproduktionen: Mit Anatevka (Premiere: 3.12.) und Blaubart (Premiere: 17.3.) präsentiert die Komische Oper Berlin im Rahmen des Jubiläumsprogramms Neuproduktionen von zwei Werken, die in Inszenierungen von Walter Felsenstein legendäre Erfolge feierten. Jacques Offenbachs Ritter Blaubart feierte 1963 Premiere und war bis 1992 im Repertoire, mit insgesamt 369 Aufführungen, darunter zahlreiche Gastspiele (u. a Warschau, Wien, Kopenhagen, London und Tokyo). Der Fiedler auf dem Dach war ab 1971 in einer Felsenstein-Inszenierung als DDR-Erstaufführung zu erleben. Bis Juni 1988 spielte das Haus legendäre 506 Aufführungen in Berlin und auf Gastspiel. Barrie Kosky erfüllt sich mit der Neuinszenierung von Anatevka einen lange gehegten Wunsch, mit einer Neufassung von Blaubart betraut er den erfolgreichen norwegischen Regisseur Stefan Herheim, der an der Komischen Oper Berlin mit seinem Xerxes bereits einen großen Erfolg verbuchen konnte.
·  Offizielle Geburtstagsparty und Podiumsgespräch am 3. Dezember: Eröffnet wurde die Komische Oper Berlin zwar am 23. Dezember 1947, den 70. Geburtstag feiert das Haus offiziell bereits am 3. Dezember 2017 rund um die Premiere von Anatevka, der ersten Jubiläumsproduktion. Am Nachmittag findet ein Podiumsgespräch (u.a. mit Thomas Flierl und Barrie Kosky, moderiert von Knut Elstermann) statt und nach der Premiere wird gefeiert: Party mit DJ Ipek und natürlich mit großer Geburtstagstorte.
·  Jubiläumsansagen: Eine kleine Erinnerung für das Publikum an das Jubiläum vor jeder Vorstellung! Bisher kam die Aufforderung, das Mobiltelefon abzuschalten, aus dem Munde von Max Hopp (Eine Frau, die weiß, was sie will!, My Fair Lady). In der Jubiläumsspielzeit gibt es Abwechslung: mit Ansagen von Künstlerpersönlichkeiten, die dem Haus verbunden sind und ihm persönlich zum Geburtstag gratulieren, darunter Anny Schlemm, Maria Bengtsson, Dagmar Schellenberger, Andreas Homoki, Barrie Kosky, Hartmut Haenchen – und natürlich auch von Max Hopp.

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