25.06.2020

»Wir können auch anders«:
Die Spielzeit 2020/21 bis Dezember

5 Neuproduktionen. Neues Konzert- und »Jung!«-Programm. Zauberflöte reloaded.
»The show will go on!«, ließ Barrie Kosky kurz nach Beginn der Pandemie anlässlich der Bekanntgabe des Programms für die kommende Saison verlauten. Nun steht im Detail fest, wie es ab September bis einschließlich Dezember mit der Show an der Komischen Oper Berlin weitergeht: mit einem entsprechend der aktuellen Vorgaben maßgeschneiderten Spielplan, den Barrie Kosky am heutigen Donnerstag im Zuschauerraum des Hauses vorgestellt hat: »Für die Monate von September bis Dezember 2020 haben wir einen komplett neuen Spielplan entwickelt, der sich verändernde Sicherheitsvorschriften berücksichtigen kann und zugleich lust- und fantasievoll mit den neuen Gegebenheiten umgeht. Entstehen werden hierbei neue Formate, die bislang nicht geplant waren und die es so bislang bei uns auch nicht gegeben hat. Wir werden flexibler produzieren und mehr improvisieren als sonst – natürlich stets in höchster Qualität«, so der Intendant und Chefregisseur.

Programm

Für den Zeitraum bis Dezember hat die Komische Oper Berlin insgesamt fünf Premieren geplant, darunter drei neu angesetzte Neuproduktionen: die Operette Die Großherzogin von Gerolstein, inszeniert von Jacques-Offenbach-Spezialist Barrie Kosky, das Chorprojekt Mondnacht mit Liedern von Robert Schumann, die Chordirektor David Cavelius eigens hierfür arrangiert, sowie Glucks musikdramatisches Meisterwerk Iphigenie auf Tauris. Zwei der Neuproduktionen aus der ursprünglichen Herbst-Planung sind mit den aktuellen Sicherheits- und Hygienevorgaben vereinbar: die One-Woman-Inszenierung Pierrot Lunaire mit Dagmar Manzel, bei der das Publikum von den ursprünglich für die Bühne vorgesehenen Sitzplätzen in den Zuschauerraum umzieht, sowie die konzertante Operetten-Produktion Die Blume von Hawaii. Ergänzt wird das Programm durch die Wiederaufnahme der Zauberflöte in einer den derzeitigen Bedingungen angepassten »verzauberten« Special Edition, ein neues Konzertprogramm mit einem Fokus auf das Werk Igor Strawinskys, neue und bekannte Liederabende von der »Winterreise« mit Günter Papendell bis »Lonely House« mit Katharine Mehrling, spannende Salon-Gespräche, Eine Frau, die weiß, was sie will! als Repertoire-Produktion mit minimalen Veränderungen sowie eine neue Vorbühnenproduktion für Kinder. Zudem stellt die Komische Oper Berlin dem freien Performance-Kollektiv Gob Squad, dem das Haus seit My Square Lady (2014/15) verbunden ist, ihre Räumlichkeiten kostenfrei für ein Gastspiel zur Verfügung. Die ursprünglich vorgesehenen Neuproduktionen Katja Kabanowa, Tom Sawyer und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny werden auf die Folgespielzeiten verschoben. [...]
23.03.2020

Die Spielzeit 2020/21

Schlaglicht auf Kurt Weill. 9 szenische Premieren. 2 konzertante Produktionen.
12 Wiederaufnahmen. 7 Sinfoniekonzerte. 3 Festivals.
Der Komponist Kurt Weill bildet einen Schwerpunkt der Spielzeit 2020/21 an der Komischen Oper Berlin, doch auch jenseits des Werks dieses großen Musiktheaterrevolutionärs des 20. Jahrhunderts gibt es zahlreiche Highlights zu entdecken – von Barockoper bis hin zu Operette in zeitgenössischem Gewand und ungewöhnlichen Formaten. 9 szenische Premieren – davon 1 Uraufführung –, 2 konzertante Produktionen, 12 Wiederaufnahmen, 3 Festivals, 7 Sinfoniekonzerte und zahlreiche kleine Konzerte und Formate präsentiert die Komische Oper Berlin in der nächsten Saison.
Der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2020/21 beginnt am 7. April 2020 um 11 Uhr. Förderkreismitglieder, Abonnent*innen und OpernCard-25-Inhaber*innen können exklusiv bereits ab 24. März, 11 Uhr im Webshop und über das Callcenter Tickets erwerben. Bitte beachten Sie, dass die Kartenkasse aktuell geschlossen ist!
24.02.2020

»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn« – Berliner Lieder der 1920er und 1930er Jahre mit Anne Sofie von Otter und Wolfram Koch / Premiere: 6. Mrz

Adam Benzwi dirigiert eine Berliner Mélange – szenisch eingerichtet von Barrie Kosky
»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn«, »In meiner Badewanne bin ich der Kapitän«, »Oui, Madame« – zeitlose Melodien auf Texte, die sich zwischen Absurd-Skurrilem und sachlicher Romantik bewegen, sind das Markenzeichen der Berliner Schlager der 1920er und 30er Jahre. Kurt Weill, Paul Dessau, Hanns Eisler, Peter Kreuder, Theo Mackeben, Michael Jary lauten die Namen ihrer Verfasser, deren Schicksale unterschiedlicher nicht hätten sein können: Während die einen aufgrund ihrer Abstammung oder Überzeugung verfolgt wurden, arrangierten sich andere mit dem faschistischen Regime. Ihre musikalischen Wurzeln aber haben sie alle im legendär-libertären Berlin der 1920er Jahre. Ein Abend der Gegensätze und Widersprüche, die sich unauflösbar und ungeglättet ins Gesicht lachen.

Die vielseitige Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter singt an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt und interpretiert neben dem »klassischen« Repertoire auch überaus erfolgreich Jazz und Chanson. Nach dem Gastspiel mit ihrem Chanson-Programm Douce France (Grammy Award 2015) und ihrer Rolle als »Die alte Frau« in Leonard Bernsteins Candide steht die Weltklasse-Sängerin nun bereits zum dritten Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin. An ihrer Seite agiert bei diesem Abend der Schauspieler Wolfram Koch, der im Theater unter anderem an der Berliner Volksbühne und am Schauspiel Frankfurt brilliert und der spätestens als Frankfurter Tatort-Kommissar TV-Kultstatus erlangte. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Adam Benzwi, der als Dirigent von Ball im Savoy, Die Perlen der Cleopatra, Eine Frau, die weiß, was sie will und Märchen im Grand-Hotel sein Händchen für die Musik der 1920er und 1930 Jahre bereits mehrfach an der Komischen Oper Berlin unter Beweis gestellt hat. Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky zeichnet für die szenische Einrichtung des Liederabends verantwortlich.
07.02.2020

Arabella Steinbacher interpretiert Korngolds Violinkonzert / 14.2.

Das Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Ainārs Rubiķis spielt Korngold, Schostakowitsch, Rodgers, Debussy und Ravel
Anlässlich des Sinfoniekonzerts am 14. Februar unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis ist die Weltklasse-Violinistin Arabella Steinbacher beim Orchester der Komischen Oper Berlin zu Gast. Das Programm mit Werken von Erich Wolfgang Korngold, Dmitri D. Schostakowitsch, Richard Rodgers, Claude Debussy und Maurice Ravel entführt die Zuhöhrer*innen nach Hollywood, an den Broadway und zu den legendären Ballets Russes.

PROGRAMM 
Dmitri D. Schostakowitsch
                Tahiti Trot op. 16 (Tea for two)
Erich Wolfgang Korngold
                Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Richard Rodgers
                My Funny Valentine
- Pause -

Claude Debussy
                Jeux
Maurice Ravel
                Daphnis et Chloé, Suiten Nr. 1 und 2
09.01.2020

Barrie Kosky inszeniert Jaromír Weinbergers »Frühlingsstürme« | Premiere: 25. Jan

Die »letzte Operette der Weimarer Republik« kehrt zurück
Während die Nationalsozialisten mit Fackelzügen durch das Brandenburger Tor marschierten, jüdische Künstler*innen ihre Anstellungen verloren und wenige hundert Meter entfernt der Reichstag brannte, ließ sich das Theaterpublikum im Berliner Admiralspalast Abend für Abend von Jaromír Weinbergers Frühlingsstürmen in ein weit entferntes Fantasie-China forttragen. Im Januar 1933 – zehn Tage vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten – wurde das in China und Italien angesiedelte musikalische Verwirrspiel um Liebe und Politik uraufgeführt, nur zwei Monate später, am 12. März, fiel unter den neuen Machthabern der letzte Vorhang und der Admiralspalast wurde vorerst geschlossen. Die »letzte Operette der Weimarer Republik« geriet in Vergessenheit, ebenso wie ihr Schöpfer, ein in Prag geborener Jude. Nun kehrt sie nach fast 90 Jahren Dornröschenschlaf auf eine Berliner Bühne zurück und bildet den Auftakt zum Weinberger-Schwerpunkt an der Komischen Oper Berlin, der im März mit einer Neuproduktion des vergessenen Welterfolgs Schwanda, der Dudelsackpfeifer und einem Festival fortgesetzt wird.
31.12.2019

Wir trauern um Harry Kupfer

Zum Tode des langjährigen Chefregisseurs der Komischen Oper Berlin
Der Tod von Harry Kupfer erfüllt das Ensemble der Komischen Oper Berlin mit großer Trauer. Harry Kupfer war von 1981 bis 2002 Chefregisseur des Hauses und kehrte mit seiner Inszenierung von Händels Poros, die im März dieses Jahres Premiere feierte, erstmals seit 2002 wieder an das Opernhaus an der Behrenstraße zurück. Poros war seine letzte Regiearbeit.

Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur:

»Kaum eine andere Künstlerpersönlichkeit war der Komischen Oper Berlin künstlerisch und emotional so tief verbunden wie Harry Kupfer. Seine außerordentlichen künstlerischen Instinkte, sein virtuoses Regiehandwerk, seine leidenschaftliche Art zu kommunizieren, seine große Liebe zu Detail und Rhythmus und nicht zuletzt sein einzigartiger, wunderbarer Humor machten ihn zu einem der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre. Die Komische Oper Berlin war seine künstlerische Heimat und er wird im Geiste und in unseren Erinnerungen immer bei uns sein. Wir sind zutiefst traurig über den Tod von ‚unserem‘ Harry und senden seiner Familie unser Beileid.

Auf mich persönlich hat kein anderer Regisseur während meines Studiums einen vergleichbaren Einfluss gehabt wie Harry Kupfer. Als junger, naiver Student aus Australien sah ich in den 1980er Jahren mehr als ein Dutzend Kupfer-Inszenierungen in Deutschland und im Rest der Welt. Sie haben einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen, den ich bis heute in mir trage.«

Die Komische Oper Berlin blickt zum Jahresende auf ein facettenreiches und erfolgreiches 2019 zurück. Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky steuerte eine Neuproduktion des Puccini-Klassikers La bohème bei, die auch in Los Angeles überzeugte, sowie eine von Presse und Publikum gefeierte monumentale Inszenierung von Henzes The Bassarids unter der Leitung von Vladimir Jurowski. Mit Poros erlebte das Haus die erfolgreiche Rückkehr seines ehemaligen Chefregisseurs Harry Kupfer, Moritz Eggert steuerte mit M – Eine Stadt sucht einen Mörder in einer Inszenierung von Barrie Kosky eine viel diskutierte Uraufführung bei. Und in Roxy und ihr Wunderteam gab es nicht nur ein Wiedersehen mit den Geschwistern Pfister, sondern auch die erste szenische Neuproduktion einer Paul-Abraham-Operette seit Ball im Savoy. Große Erfolge feierte die Komischen Oper Berlin auch auf ihren weltweiten Gastspielen: Ob mit Die Zauberflöte in Auckland, Perth oder New York oder mit Jewgeni Onegin in Edinburgh – überall gab es Ovationen, Kritikerlob und in Australien sogar die renommierten Helpmann-Awards in insgesamt drei Kategorien. Gelebte Vielfalt wird im Haus an der Behrenstraße nach wie vor groß geschrieben: Die Programme Selam Opera! und Oper jung! wurden auch mit großem Erfolg weitergeführt, mit zahlreichen Auftritten des Opern-Dolmuş, mehr als 350 Workshops für Kinder, Jugendliche und Familien sowie erfolgreichen Sonderprojekten wie dem Berliner Sing-Along und Jobs@opera. Im Dezember haben wir uns zudem über eine Zusage für eine Projekt-Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des »Fonds Digital« gefreut. Auch die Besucher*innenzahlen geben weiterhin Anlass zur Freude. 

Mehr als 227.000 Menschen besuchten unsere 241 Vorstellungen im Kalenderjahr 2019. Damit lag die Gesamtauslastung bei mehr als 87%. Neuproduktionen und Repertoire waren gleichermaßen beliebt. Regelmäßig (nahezu) ausverkauft waren die Produktionen Poros, La Bohème, West Side Story, Ein Sommernachtstraum im Rahmen des Tango-Festivals, Die Perlen der Cleopatra, Anatevka, Xerxes, My Fair Lady, Ball im Savoy, Der Zauberer von Oz, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Dschainah sowie Eine Frau, die weiß, was sie will! 
09.12.2019

»Dschainah – Das Mädchen aus dem Tanzhaus« mit Zazie de Paris / Premiere 22.12.

Fortsetzung des Paul-Abraham-Zyklus mit einer Deutschen Erstaufführung
Premiere: So, 22. Dez 2019 | 18 Uhr || Weiterer Termin: 30. Dez 2019 | 19:30 Uhr

Zum Jahresende setzt die Komische Oper Berlin ihren Zyklus konzertanter Operetten mit Werken von Paul Abraham fort. Auf dem Programm steht in diesem Jahr eine absolute Rarität: Dschainah – Das Mädchen aus dem Tanzhaus. Im gewohnt knackigen 100-Minuten-Format ohne Pause führt in diesem Jahr Zazie de Paris, unter anderem bekannt aus dem Frankfurter »Tatort«, als Hortense Clicquot moderierend und singend durch die Handlung.

Wer oder was ist denn bitte eine Dschainah? – das fragte man sich schon zur Uraufführung von Paul Abrahams Operette 1935 in Wien. Dabei hatten Abraham und seine Librettisten sich im Kern von einer der bekanntesten Operetten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg inspirieren lassen und diese lediglich von Japan nach Vietnam verlegt: Aus Sidney Jones’ The Geisha (1896) wurde eine Dschainah – so die Bezeichnung für die gehobenen Animierdamen in Vietnam. Auch Puccini hatte mit Madama Butterfly (1904) ein ähnliches Thema wie Jones aufgegriffen: Die »Heirat auf Zeit« zwischen einem westlichen Mann und einer asiatischen Frau, die viel Raum für Exotik und Exotismus eröffnete. Da im Unterschied zur Puccini-Oper Jones’ Operette heute weitestgehend vergessen ist, lässt sich Dschainah vielleicht so beschreiben: Madama Butterfly als Operette in Vietnam – mit Humor, Jazz und Paprika, dafür ohne Selbstmord der Titelheldin. Der »multikulturelle Eintopf« entstand als Auftragswerk des Wiener Kaffee-Königs Julius Meinl II. für dessen japanische Frau Michiko Tanaka, die bereits sowohl die »Geisha« als auch in Madama Butterfly gesungen hatte. Fast auf den Tag genau 84 Jahre nach seiner Uraufführung in Wien erlebt er nun konzertant seine Deutsche Erstaufführung an der Komischen Oper Berlin unter der Musikalischen Leitung von Hendrik Vestmann.
Premiere: So, 8. Dez 2019 | 18 Uhr || Weiterer Termin: 19. Jan 2020 | 18 Uhr

Mit »Farges mikh nit« hat Barrie Kosky als Pianist erfolgreich die jiddische Operette wiederentdeckt, nun greift der Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin erneut bei einem Liederabend voller selten zu hörender Juwelen in die Tasten. »Lonely House« widmet sich den nach 1933 entstandenen Chansons und Songs von Kurt Weill. Gemeinsam mit der Sängerin und Schauspielerin Katharine Mehrling präsentiert Kosky eine emotionale Reise voller Lachen und Weinen durch die in Deutschland unbekannte Seite eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts – zwischen Paris und New York.
15.11.2019

Nicola Raab inszeniert Verdi im Spannungsfeld zwischen Aktualität und Mythos — Ainārs Rubiķis dirigiert

»La traviata« – zerrissen zwischen Realität und Phantasie / Premiere: 1.12.
Premiere: So, 1. Dez 2019 | 18 Uhr

La traviata trifft. Mitten ins Herz. Bis heute. Ein Opernklassiker. Zum Zeitpunkt ihrer Uraufführung 1853 war der Stoff von Giuseppe Verdis Oper radikal modern: Das Leben und Sterben einer zeitgenössischen Prostituierten als Gegenstand der hohen Kunst des musikalischen Dramas – das hatte es noch nicht gegeben. Dennoch machten das berührende Schicksal der Violetta Valéry und Verdis überaus präzise und zugleich mitreißende Musik La traviata in der Folgezeit zu einem der populärsten Werke überhaupt. Die umschwärmte, doch durch ihre Krankheit zum Tode verurteilte Kurtisane verkörpert in der Welt der Oper auf tragische Weise das Bild einer sehnsüchtig liebenden und leidenden, zugleich auch eigenständigen Frau – vielleicht gerade weil sie als Prostituierte gesellschaftlich isoliert ist. Über die Jahrzehnte wurde die Radikalität des Stoffes mystifiziert. Violetta – das war vor allem im 20. Jahrhundert zumeist eine starke, tragische Frauenfigur in einer vergangenen, fernen Welt, verkörpert von einer legendären Interpretin der Gegenwart.
Das Werk, das zum Kernrepertoire der Komischen Oper Berlin gehört, wird hier erstmals in italienischer Sprache zu erleben sein.

Im Spannungsfeld zwischen Aktualität und Mythos setzt Nicola Raab mit ihrer Inszenierung an und konzentriert sich auf Violetta, als eine Figur der Gegenwart: eine autonome, doch einsame Heldin, deren Leben durch eine tödliche Diagnose aus den Fugen gerät.
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