09.12.2019

»Dschainah – Das Mädchen aus dem Tanzhaus« mit Zazie de Paris / Premiere 22.12.

Fortsetzung des Paul-Abraham-Zyklus mit einer Deutschen Erstaufführung
Premiere: So, 22. Dez 2019 | 18 Uhr || Weiterer Termin: 30. Dez 2019 | 19:30 Uhr

Zum Jahresende setzt die Komische Oper Berlin ihren Zyklus konzertanter Operetten mit Werken von Paul Abraham fort. Auf dem Programm steht in diesem Jahr eine absolute Rarität: Dschainah – Das Mädchen aus dem Tanzhaus. Im gewohnt knackigen 100-Minuten-Format ohne Pause führt in diesem Jahr Zazie de Paris, unter anderem bekannt aus dem Frankfurter »Tatort«, als Hortense Clicquot moderierend und singend durch die Handlung.

Wer oder was ist denn bitte eine Dschainah? – das fragte man sich schon zur Uraufführung von Paul Abrahams Operette 1935 in Wien. Dabei hatten Abraham und seine Librettisten sich im Kern von einer der bekanntesten Operetten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg inspirieren lassen und diese lediglich von Japan nach Vietnam verlegt: Aus Sidney Jones’ The Geisha (1896) wurde eine Dschainah – so die Bezeichnung für die gehobenen Animierdamen in Vietnam. Auch Puccini hatte mit Madama Butterfly (1904) ein ähnliches Thema wie Jones aufgegriffen: Die »Heirat auf Zeit« zwischen einem westlichen Mann und einer asiatischen Frau, die viel Raum für Exotik und Exotismus eröffnete. Da im Unterschied zur Puccini-Oper Jones’ Operette heute weitestgehend vergessen ist, lässt sich Dschainah vielleicht so beschreiben: Madama Butterfly als Operette in Vietnam – mit Humor, Jazz und Paprika, dafür ohne Selbstmord der Titelheldin. Der »multikulturelle Eintopf« entstand als Auftragswerk des Wiener Kaffee-Königs Julius Meinl II. für dessen japanische Frau Michiko Tanaka, die bereits sowohl die »Geisha« als auch in Madama Butterfly gesungen hatte. Fast auf den Tag genau 84 Jahre nach seiner Uraufführung in Wien erlebt er nun konzertant seine Deutsche Erstaufführung an der Komischen Oper Berlin unter der Musikalischen Leitung von Hendrik Vestmann.
Premiere: So, 8. Dez 2019 | 18 Uhr || Weiterer Termin: 19. Jan 2020 | 18 Uhr

Mit »Farges mikh nit« hat Barrie Kosky als Pianist erfolgreich die jiddische Operette wiederentdeckt, nun greift der Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin erneut bei einem Liederabend voller selten zu hörender Juwelen in die Tasten. »Lonely House« widmet sich den nach 1933 entstandenen Chansons und Songs von Kurt Weill. Gemeinsam mit der Sängerin und Schauspielerin Katharine Mehrling präsentiert Kosky eine emotionale Reise voller Lachen und Weinen durch die in Deutschland unbekannte Seite eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts – zwischen Paris und New York.
15.11.2019

Nicola Raab inszeniert Verdi im Spannungsfeld zwischen Aktualität und Mythos — Ainārs Rubiķis dirigiert

»La traviata« – zerrissen zwischen Realität und Phantasie / Premiere: 1.12.
Premiere: So, 1. Dez 2019 | 18 Uhr

La traviata trifft. Mitten ins Herz. Bis heute. Ein Opernklassiker. Zum Zeitpunkt ihrer Uraufführung 1853 war der Stoff von Giuseppe Verdis Oper radikal modern: Das Leben und Sterben einer zeitgenössischen Prostituierten als Gegenstand der hohen Kunst des musikalischen Dramas – das hatte es noch nicht gegeben. Dennoch machten das berührende Schicksal der Violetta Valéry und Verdis überaus präzise und zugleich mitreißende Musik La traviata in der Folgezeit zu einem der populärsten Werke überhaupt. Die umschwärmte, doch durch ihre Krankheit zum Tode verurteilte Kurtisane verkörpert in der Welt der Oper auf tragische Weise das Bild einer sehnsüchtig liebenden und leidenden, zugleich auch eigenständigen Frau – vielleicht gerade weil sie als Prostituierte gesellschaftlich isoliert ist. Über die Jahrzehnte wurde die Radikalität des Stoffes mystifiziert. Violetta – das war vor allem im 20. Jahrhundert zumeist eine starke, tragische Frauenfigur in einer vergangenen, fernen Welt, verkörpert von einer legendären Interpretin der Gegenwart.
Das Werk, das zum Kernrepertoire der Komischen Oper Berlin gehört, wird hier erstmals in italienischer Sprache zu erleben sein.

Im Spannungsfeld zwischen Aktualität und Mythos setzt Nicola Raab mit ihrer Inszenierung an und konzentriert sich auf Violetta, als eine Figur der Gegenwart: eine autonome, doch einsame Heldin, deren Leben durch eine tödliche Diagnose aus den Fugen gerät.
Von den Hollywood- und Südamerika-Roben aus Clivia über die kostbaren indischen Saris aus Poros bis hin zu Ritter Blaubarts Rüstung: Die Komische Oper Berlin hat ihren Kostümfundus durchforstet und bietet die Kostüme von abgespielten Produktionen zum Kauf an. Beim diesjährigen Kostümverkauf stehen Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Accessoires und Kinderkostüme aus über 30 Jahren Musiktheater zum Verkauf – insgesamt mehr als 2.000 Kostüme. Der stilistischen und preislichen Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt: Einzigartige und kostbare Maßanfertigungen finden sich dabei ebenso wie erschwinglichere Bühnenkleidung. Elegante, paillettenbesetzte Roben für den nächsten festlichen Ball-Besuch oder der knallbunte Dreiteiler für den Karneval – für jeden noch so ausgefallenen Geschmack ist etwas dabei.

Um 10 Uhr am 16. November öffnen sich die Türen in der Behrenstraße und auf zwei Stockwerken stehen Kostüme zwischen 20 und 800 Euro zum Verkauf. Der Eintritt ist frei! Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wo?
Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
Der Einlass erfolgt über den Haupteingang!

15.10.2019

»Sehnsucht« – Liederabend mit Dagmar Manzel & Band / 31.10, 20:30 Uhr

Anlässlich des Erscheinens der gleichnamigen CD
Mit der Komischen Oper Berlin verbindet die Sängerin und Schauspielerin Dagmar Manzel eine ganz besondere Beziehung. Seit 2004 ist sie regelmäßig in Produktionen am Haus zu erleben, aktuell in den Barrie-Kosky-Inszenierungen Die Perlen der Cleopatra und Eine Frau, die weiß, was sie will!, demnächst wieder in Anatevka. Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin hat sie mehrere Gastspielreisen unternommen und einige Musiker*innen sind über die Jahre treue Wegbegleiter*innen geworden, die sie auch auf ihren eigenen Konzertreisen begleiten. So überrascht es kaum, dass Dagmar Manzel ihre neue CD mit dem Titel »Sehnsucht« nicht nur größtenteils mit Musiker*innen des Hauses und auf dem Label von Arnulf Ballhorn, Kontrabassist an der Komischen Oper Berlin, eingespielt hat. Und es überrascht ebenso wenig, dass sie das Programm dieser CD erstmals im Haus an der Behrenstraße live präsentiert. Am 31. Oktober um 20.30 Uhr ist Dagmar Manzel hier mit ihrer fünfköpfigen Band und dem neuen Programm zu erleben.
14.10.2019

Neue Kinderoper: »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« / Uraufführung 3.11.

Christian von Götz inszeniert eine Oper von Elena Kats-Chernin und Susanne Felicitas Wolf nach Michael Ende | Ab 6 Jahren
Die Komische Oper Berlin präsentiert Michael Endes weltberühmtes Kinderbuch zum ersten Mal als Kinderoper. Nach Schneewittchen und die 77 Zwerge widmen sich Komponistin Elena Kats-Chernin und Librettistin Susanne Felicitas Wolf nun der abenteuerlichen Reise von Jim Knopf, Lukas und – nicht zu vergessen – Lokomotive Emma. Mit an Bord: Regisseur Christian von Götz, der bereits die Uraufführung von Schneewittchen und die 77 Zwerge inszenierte, und Dirigent Ivo Hentschel. Uraufführung ist am 3. November um 16 Uhr.

In Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer erzählt Michael Ende eine Geschichte über Freundschaft und Umgang mit Fremdem, die auch nach fast 70 Jahren nichts von ihrer Aktualität und ihrem Charme eingebüßt hat. Weil die Insel Lummerland mit ihren zwei Bergen für vier Bewohner samt König zu klein geworden ist, ziehen Lukas und das Waisenkind Jim mit der Lokomotive Emma notgedrungen in die weite Welt. Auf ihrer wundersamen Reise entdecken sie neue, fremde Länder, trotzen gemeinsam vielen Gefahren und retten am Ende die Prinzessin Li Si aus den Fängen der schrecklichen Drachendame Frau Mahlzahn. Um viele Erfahrungen reicher und mit einer zweiten kleinen Insel im Schlepptau kehren alle gemeinsam zurück in ihre Heimat: »Warum es so heißt, ist unbekannt, die Insel heißt einfach: Lummerland!«

Nach seiner mitreißend bunten Inszenierung von Schneewittchen und die 77 Zwerge bringt der Regisseur und bekennende Jim Knopf-Fan Christian von Götz auch die zweite Kinderoper des Erfolgsduos Kats-Chernin/Wolf auf die Bühne. Neu im Team – aber Kinderopern-Uraufführungs-erfahren – ist Dirigent Ivo Hentschel. Er hob 2017 bereits Die Bremer Stadtmusikanten aus der Taufe. In fantasiereichen Bildern, farbigen Orchesterklängen und mal mitreißend-beschwingten, mal träumerisch-verzauberten Musiknummern erzählen sie gemeinsam die abenteuerliche Reise des schwarzen Waisenkinds Jim und seines besten Freundes, des Lokomotivführers Lukas.

Seit 2004 Kinderoper auf der Großen Bühne

Die Komische Oper Berlin blickt auf eine im deutschsprachigen Raum einzigartige Tradition zurück: Seit nunmehr 15 Jahren präsentiert sie als einziges deutsches Opernhaus in jeder Spielzeit eine neue große Opernproduktion für Zuschauer*innen ab 6 Jahren auf der Hauptbühne, gleichwertig neben den übrigen Produktionen – darunter regelmäßig Uraufführungen. In der Spielzeit 2019/20 steht neben der neuen Kinderoper ab 23. April 2020 wieder Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni als Wiederaufnahme auf dem Spielplan.

Das Hörbuch zur Kinderoper

Die Komische Oper Berlin hat zur neuen Kinderoper Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer wieder eine Hörbuch-CD mit der Musik von Elena Kats-Chernin und Andreas Pietschmann als Sprecher herausgegeben, die bei Silberfisch erschienen ist. Die CD ist ab sofort in der Komischen Oper Berlin zum Preis von 7 € erhältlich.
 
Uraufführung und Hörbuch-CD wurden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Berliner Sparkasse, des Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e.V., der Heinz und Heide Dürr Stiftung und der Karl Schlecht Stiftung.
»Ein besseres Plädoyer gegen den gerade auch in Berlin wieder ansteigenden Antisemitismus als einen solchen Liederabend, der einen wichtigen Teil der jüdischen Kultur auf ebenso sympathische wie mitreißende Weise vorstellt, kann man künstlerisch nicht halten,« lautete das Resümee des Deutschlandfunks anlässlich der Vorstellungen 2018. Nun kehrt der gefeierte Liederabend »Farges mikh nit – vergiss mich nicht« nach einem erfolgreichen Gastspiel beim Edinburgh International Festival 2019 in die Komische Oper Berlin zurück. Gemeinsam mit den Sängerinnen Alma Sadé und Helene Schneiderman widmet sich Intendant Barrie Kosky am Klavier am 12. Oktober wieder den Liedern der jiddischen Operette, einer fast vergessenen Gattung. Eine weitere Vorstellung folgt am 12. Januar 2020.
16.09.2019

Zwischen Vernunft und Exzess: Henzes »The Bassarids« / Premiere 13.10.

Vladimir Jurowski und Barrie Kosky nehmen sich erneut eines Monumentalwerks des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts an
So, 13. Okt 2019 | 18 Uhr | Live-Stream der Premiere auf www.OperaVision.eu

Dass Dialektik überaus lebendig und sinnlich sein kann, bewiesen Dirigent Vladimir Jurowski und Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky 2015 eindrucksvoll mit Arnold Schönbergs Moses und Aron: Ein als abschreckend schwierig geltendes Zwölftonstück über ein biblisches Thema wurde zum restlos ausverkauften, bewegenden Musiktheaterereignis mit Tiefgang. Nun bringen die beiden gemeinsam ein weiteres monumentales Musikdrama des 20. Jahrhunderts auf die Bühne der Komischen Oper Berlin: Hans Werner Henzes The Bassarids zeichnet sich inhaltlich durch eine vergleichbare Archaik und Monumentalität aus. Die Anzahl der Mitwirkenden ist nicht zuletzt dank großer Chorbesetzung und gigantischem Orchesterapparat ähnlich beeindruckend. Henzes komplexe Partitur eröffnet – im Unterschied zu Schönbergs als kompliziert und unsinnlich geltender Zwölftonmusik – betörende Klangräume. Gemeinsam mit Katrin Lea Tag (Kostüme und Bühne), Otto Pichler (Choreografie) und Franck Evin (Licht) bringen Jurowski und Kosky ein musikdramatisches Gesamtkunstwerk mit mehr als 200 Mitwirkenden auf die Bühne. Durch die Positionierung von Teilen des Orchesters der Komischen Oper Berlin auf der Bühne, durch Bühnenbild, Personen- und Lichtregie wollen sie die Grenzen zwischen Zuschauer*innen, Musiker*innen und Bühnenpersonal, zwischen Orchestergraben und Bühnenraum verschwimmen lassen.
27.08.2019

Erster Teil der Konzert-Trilogie FLUCHT:
Vom Auswandern / 15.9.

Auftakt zu einem außergewöhnlichen Konzertprojekt in der Saison 2019/20
So, 15. Sep 2019 | 19 Uhr | Bühne

Wie lässt sich das Thema Flucht musikalisch fassen? Wie aus der Perspektive eines Komponis-ten, einer Musikerin – oder gar eines Werkes darstellen? Zuschauer*innen und Musiker*innen kommen auf der Bühne der Komischen Oper Berlin zusammen, um sich diesem vielschichtigen Thema im engen Austausch von ganz unterschiedlichen Seiten zu nähern. Neben der Musik spielt auch das Gespräch mit den Mitwirkenden eine wesentliche Rolle. Es geht um die eigenen (Flucht-)Geschichten eben dieser Mitwirkenden, aber auch um die der gespielten Komponisten und Werke. Das Auftakt-Konzert des auf drei Teile angelegten Projekts handelt »Vom Auswandern«. Die folgenden Konzerte widmen sich dem Einwandern und dem Bleiben.

Ein Blick auf die letzten 200 Jahre deutsche Geschichte genügt, um zu begreifen, dass Deutschland zu verschiedenen Zeiten auch ein Emigrationsland war. Und dies nicht nur zwischen 1933 und 1945, sondern beispielsweise auch nach der Märzrevolution Mitte des 19. Jahrhunderts oder in der DDR in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter den Flüchtenden waren auch Künstler*innen und ihre Kunst.

Im Sommer vor 30 Jahren gastierte die Komische Oper Berlin in London mit Der verkauften Braut, Orpheus und Eurydike und Ritter Blaubart im Gepäck. Obwohl im Laufe der 1980er Jahre nur wenige Ensemblemitglieder aus der Enge der DDR geflohen waren, kehrten ausgerechnet von diesem Gastspiel gleich vier Musiker*innen nicht wieder nach Ost-Berlin zurück. Gemeinsam mit dem Kammerorchester der Komischen Oper Berlin spielen drei dieser vier Geflüchteten Musik von Bedřich Smetana, Christoph Willibald Gluck und Jacques Offenbach – Ausschnitte aus den Werken des damaligen Gastspiel-Repertoires. Die beiden anderen Teile des Konzerts widmet sich der Person Richard Wagners, der seine Wesendonck-Lieder im Schweizer Exil komponierte, und der Musik des jüdischen Schellack-Platten-Labels Semer, das in Berlin immerhin bis 1938 überlebte. Neben Ensemblemitglied Karolina Gumos und Dirigent Stefan Sanderling ist das Semer-Ensemble unter der Leitung von Alan Bern und mit dem Diskografen und Jazz-Historiker Rainer Lotz an diesem besonderen Abend zu erleben.

Schirmherrin der Konzertreihe ist Katrin Göring-Eckardt, Mitglied des Bundestages und Frakti-onsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
02.08.2019

Möge die Spielzeit beginnen! Saisonauftakt an der Komischen Oper Berlin ab 22. August

Wiederaufnahmen, Kinderfest und erster Teil der Konzerttrilogie »Flucht«
22. Aug: Erste Wiederaufnahme | 1. Sep: Spielzeitfest | 15. Sep: »Flucht I«

Die Saison 2018/19 hat der Komischen Oper Berlin nicht nur eine Rekordauslastung beschert, sondern nach dem Saisonende in Berlin noch das erfolgreiche New-York-Debüt ihrer Zauberflöte sowie mehrere Auszeichnungen bei den renommierten australischen Helpmann Awards für ihr Zauberflöten-Gastspiel in Adelaide und Perth im Februar und März dieses Jahres – unter anderem als beste Opernproduktion. Noch weilt das Haus in der Sommerpause, aber ab 22. August meldet sich das Ensemble mit den Wiederaufnahmen von Candide, Roxy und ihr Wunderteam sowie Jewgeni Onegin zurück. Am 1. September folgt das traditionelle Kinderfest. Das Konzert »Flucht I« wirft am 15. September einen Blick auf das Thema Nr. 1 in der politischen Diskussion der letzten Jahre. In Form von ganz unterschiedlichen musikalischen Begegnungen steht im ersten Teil der Trilogie zunächst das Thema Auswandern im Zentrum. Noch etwas Zeit bleibt bis zur Premiere der ersten Neuproduktion. Die steht am 13. Oktober mit The Bassarids auf der Spielplan. Kurz vor Spielzeitbeginn in Berlin ist das Ensemble übrigens noch einmal im (europäischen) Ausland unterwegs: Die Produktionen Jewgeni Onegin und Farges mikh nit sind vom 15. bis 17. August beim Edinburgh International Festival zu Gast.
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