19.10.2020

Barrie Kosky setzt seine Jacques-Offenbach-Reihe mit »Die Großherzogin von Gerolstein« fort / Premiere: 31.10.

Große Komödie zwischen Riesenreifröcken und Fatsuits, Camouflage und Pailletten, Divencharme und Ensemblepower
11.09.2020

»Pierrot Lunaire« – Barrie Kosky inszeniert Dagmar Manzel in einer One-Woman-Show / 30.9.

Drei Monodramen von Arnold Schönberg und Samuel Beckett
Eine dunkle Bühne, eine Frau und ihre Stimme, die irgendwo zwischen Singen und Sprechen schwebt, und ein Programm voller vertrackter Rhythmen, irisierender Melodik und ungebändigter Theatralität, das einer singenden, sprechenden und sprechsingenden Solo-Protagonistin höchste Virtuosität abverlangt. In Die sieben Todsünden triumphierte Dagmar Manzel 2012 in der Inszenierung von Barrie Kosky allein auf der leeren Bühne der Komischen Oper Berlin, nun überlässt der Intendant und Chefregisseur für Pierrot Lunaire seiner Muse einmal mehr allein die gesamte Bühne – für eine One-Woman-Show mit drei virtuosen Sprach-Meisterwerken von Arnold Schönberg und Samuel Beckett. Mit Christoph Breidler am Pult des Orchesters der Komischen Oper Berlin vervollständigt ein ausgewiesener Kenner der neueren Musik das Team.
25.06.2020

»Wir können auch anders«:
Die Spielzeit 2020/21 bis Dezember

5 Neuproduktionen. Neues Konzert- und »Jung!«-Programm. Zauberflöte reloaded.
»The show will go on!«, ließ Barrie Kosky kurz nach Beginn der Pandemie anlässlich der Bekanntgabe des Programms für die kommende Saison verlauten. Nun steht im Detail fest, wie es ab September bis einschließlich Dezember mit der Show an der Komischen Oper Berlin weitergeht: mit einem entsprechend der aktuellen Vorgaben maßgeschneiderten Spielplan, den Barrie Kosky am heutigen Donnerstag im Zuschauerraum des Hauses vorgestellt hat: »Für die Monate von September bis Dezember 2020 haben wir einen komplett neuen Spielplan entwickelt, der sich verändernde Sicherheitsvorschriften berücksichtigen kann und zugleich lust- und fantasievoll mit den neuen Gegebenheiten umgeht. Entstehen werden hierbei neue Formate, die bislang nicht geplant waren und die es so bislang bei uns auch nicht gegeben hat. Wir werden flexibler produzieren und mehr improvisieren als sonst – natürlich stets in höchster Qualität«, so der Intendant und Chefregisseur.

Programm

Für den Zeitraum bis Dezember hat die Komische Oper Berlin insgesamt fünf Premieren geplant, darunter drei neu angesetzte Neuproduktionen: die Operette Die Großherzogin von Gerolstein, inszeniert von Jacques-Offenbach-Spezialist Barrie Kosky, das Chorprojekt Mondnacht mit Liedern von Robert Schumann, die Chordirektor David Cavelius eigens hierfür arrangiert, sowie Glucks musikdramatisches Meisterwerk Iphigenie auf Tauris. Zwei der Neuproduktionen aus der ursprünglichen Herbst-Planung sind mit den aktuellen Sicherheits- und Hygienevorgaben vereinbar: die One-Woman-Inszenierung Pierrot Lunaire mit Dagmar Manzel, bei der das Publikum von den ursprünglich für die Bühne vorgesehenen Sitzplätzen in den Zuschauerraum umzieht, sowie die konzertante Operetten-Produktion Die Blume von Hawaii. Ergänzt wird das Programm durch die Wiederaufnahme der Zauberflöte in einer den derzeitigen Bedingungen angepassten »verzauberten« Special Edition, ein neues Konzertprogramm mit einem Fokus auf das Werk Igor Strawinskys, neue und bekannte Liederabende von der »Winterreise« mit Günter Papendell bis »Lonely House« mit Katharine Mehrling, spannende Salon-Gespräche, Eine Frau, die weiß, was sie will! als Repertoire-Produktion mit minimalen Veränderungen sowie eine neue Vorbühnenproduktion für Kinder. Zudem stellt die Komische Oper Berlin dem freien Performance-Kollektiv Gob Squad, dem das Haus seit My Square Lady (2014/15) verbunden ist, ihre Räumlichkeiten kostenfrei für ein Gastspiel zur Verfügung. Die ursprünglich vorgesehenen Neuproduktionen Katja Kabanowa, Tom Sawyer und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny werden auf die Folgespielzeiten verschoben. [...]
23.03.2020

Die Spielzeit 2020/21

Schlaglicht auf Kurt Weill. 9 szenische Premieren. 2 konzertante Produktionen.
12 Wiederaufnahmen. 7 Sinfoniekonzerte. 3 Festivals.
Der Komponist Kurt Weill bildet einen Schwerpunkt der Spielzeit 2020/21 an der Komischen Oper Berlin, doch auch jenseits des Werks dieses großen Musiktheaterrevolutionärs des 20. Jahrhunderts gibt es zahlreiche Highlights zu entdecken – von Barockoper bis hin zu Operette in zeitgenössischem Gewand und ungewöhnlichen Formaten. 9 szenische Premieren – davon 1 Uraufführung –, 2 konzertante Produktionen, 12 Wiederaufnahmen, 3 Festivals, 7 Sinfoniekonzerte und zahlreiche kleine Konzerte und Formate präsentiert die Komische Oper Berlin in der nächsten Saison.
Der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2020/21 beginnt am 7. April 2020 um 11 Uhr. Förderkreismitglieder, Abonnent*innen und OpernCard-25-Inhaber*innen können exklusiv bereits ab 24. März, 11 Uhr im Webshop und über das Callcenter Tickets erwerben. Bitte beachten Sie, dass die Kartenkasse aktuell geschlossen ist!
31.01.2019

Kultursenator Klaus Lederer stellt Leitungsteam für die Komische Oper Berlin ab 2022/23 vor

Susanne Moser und Philip Bröking werden Ko-Intendant*innen während der Generalsanierungs-Phase, Barrie Kosky wird für diese fünf Spielzeiten Hausregisseur
Für die Interimsspielzeiten während der geplanten Generalsanierung ab 2022 übernehmen Susanne Moser und Philip Bröking die Intendanz, Barrie Kosky bleibt der Komischen Oper Berlin als Hausregisseur künstlerisch eng verbunden.

Auf einer Pressekonferenz in der Komischen Oper Berlin stellte Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, am heutigen Donnerstag gemeinsam mit Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur, das Leitungsteam des Hauses ab der Spielzeit 2022/23 vor, wenn das Haus in der Behrenstraße für voraussichtlich fünf Jahre generalsaniert wird und das Ensemble in andere Spielstätten ausweichen muss. Mit Susanne Moser, seit 2005 Geschäftsführende Direktorin, und Philip Bröking, seit 2005 Operndirektor, führen zwei enge Mitglieder aus dem aktuellen Leitungsteam der Intendanz von Barrie Kosky ab Sommer 2022 als Ko-Intendant*innen die Komische Oper Berlin durch diese herausfordernde Interimszeit und sorgen für größtmögliche Kontinuität und Stabilität. Künstlerisch gibt Barrie Kosky als Hausregisseur in den Interimsspielzeiten mit zwei Inszenierungen jährlich prägende Impulse für das Profil des Hauses. Damit bleibt er der Komischen Oper und der Stadt Berlin auch über das Ende seiner Intendanz eng verbunden.

Barrie Koskys Vertrag als Intendant läuft mit Ende der Spielzeit 2021/22 aus. Ab 2022 ist für das Haus eine auf fünf Jahre angesetzte Generalsanierung geplant, während der das Ensemble an unterschiedlichen Spielstätten in der Stadt Produktionen präsentieren wird. Auch als Ko-Intendant*innen bleiben Susanne Moser Geschäftsführende Direktorin und Philip Bröking Operndirektor.
Pressemappe

Pressemappe (0)