Online-Spielplan

Von Puccini bis Schönberg, von Monumentaloper bis Operette präsentieren wir Ihnen in unserem Online-Spielplan einzigartiges Musiktheater im Stream. Darüber hinaus laden wir Sie ein, auch kleine Konzerte und digitale Formate zu entdecken. Schalten Sie ein!
Stand: 21. Mai 2020, 13 Uhr

Musiktheater

Sauerei!
Ein Teufel treibt sein Unwesen im ukrainischen Dörfchen Sorotschinzi und versetzt Bewohner und Durchreisende in Angst und Schrecken. So auch den Bauern Tscherewik, dessen Tochter Parasja den Bauernburschen Grizko liebt, ihn aber nicht heiraten darf, weil ihre streitsüchtige Stiefmutter Chiwrja dagegen ist. – Trinklieder, Tänze, Volksgesänge und ein wilder Hexensabbat. Barrie Kosky inszeniert Mussorgskis komischgroteske Oper »mit viel Tempo, Witz und Freude an der Schrägheit des menschlichen Seins« [BR-KLASSIK] als buntes, pralles Volksstück.

Live am So, 31. Mai um 19 Uhr
Dauer: ca. 2 h
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Hallo, hier bin ick!!
Barrie Kosky mischt das alte Ägypten auf! Oscar Straus’ Operette um die antike Pharaonin Cleopatra inszeniert als rasanter Bühnenspaß: kurios, frech und berlinerisch – mit Dagmar Manzel in der Titelpartie. Walzer, Swing und Cabaret vereinigt zum Ohrwurmsound urkomischer Staatskrisen. Statt Nilflut: Dürre. Am Horizont: die Heere Roms! Doch Priorität hat das schlimmste aller Übel: Cleopatras tristes Liebesleben. »Vollblut-Theater, mit viel Ästhetik und einer frischen Sicht auf die freche, frivole Zeit der 20er Jahre.« [BR-KLASSIK]

Dauer: ca. 2 h 15 min
Verfügbar bis 17. Juni 2020
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(Un)erhörte Liebe
Lenski liebt Olga und dichtet ihr Verse, Tatjana offenbart ihre Liebe in einem Brief und wird von Onegin zurückgewiesen. Ein Streit führt zum Duell zwischen Lenski und Onegin, das in der Katastrophe endet – tödlich ist der Freund getroffen. Erst Jahre später erfleht Onegin, vergeblich, Tatjanas Liebe. Pjotr I. Tschaikowskis Jewgeni Onegin verführt mit leidenschaftlicher Musik und großen Lebensthemen: Wie richtig leben mit Liebe, Sehnsucht, Schicksal? Erleben Sie im Stream die umjubelte Premieren-Besetzung mit Günter Papendell als Onegin und Asmik Grigorian als Tatjana!

Dauer: ca. 2 h 15 min
Verfügbar bis 31. Juli 2020
Ansehen!
Eine Hommage an das Leben
»E come vivo? – Vivo!« – Giacomo Puccinis Meisterwerk über das moderne Künstlerleben im Paris des 19. Jahrhunderts ist eine Geschichte über Sehnsucht, Liebe, Kunst und Schicksalsentscheidungen in einem Panorama aus großstädtischer Freiheit, Vereinzelung und Lebensfreude. Die Stadt Paris wird als magischer Kunstort erweckt, in dem das rasante Leben der Bohème plötzlich den Schmerz der Endlichkeit erfährt.

Dauer ca. 2 h
Verfügbar bis 17. Juli 2020
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Feinziselierte Melancholie
Rätselhaft für uns, rätselhaft für sich selbst sind die Figuren in Claude Debussys mysteriös-hypnotisierendem Traumspiel Pelléas et Mélisande. Frei von allem schmückenden Beiwerk werden Auge und Ohr in der einzigen vollendeten Oper des französischen Komponisten ganz auf das Seelendrama der getriebenen Menschen gelenkt. In der Inszenierung von Barrie Kosky entsteht daraus das Psychogramm einer moribunden spätbürgerlichen Gesellschaft, die einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt nicht mehr entgegenzusetzen hat als den Trost einer
feinziselierten Melancholie.

Dauer: ca. 2 h 40 min
Verfügbar bis 8. Juli 2020
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Spionage-Operette
Japanische Spione, als Chinesen verkleidet im Hauptquartier der russischen Heeresleitung, eine junge Witwe aus St. Petersburg, die das Blut der Offiziere in Wallung bringt und ein koddrig kalauernder deutscher Reporter, der die frech-vorlaute Tochter des befehlshabenden Generals zu umgarnen versucht – das sind die Zutaten dieser eigenwilligen, mitten im Japanisch-Russischen Krieg von 1904/05 angesiedelten Spionage-Operette von Jaromír Weinberger.

Dauer: ca. 2 h 40 min
Verfügbar bis 24. Juli 2020
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Auf der Suche nach etwas Höherem
Ideen oder Taten? Gedanken oder Bilder? – Schönbergs Oper ist alles andere als ein trockenes Stück über abstrakte religiöse Ideen, sondern ein packendes Musikdrama über die nie endende Suche des Menschen nach etwas Höherem, über seine unstillbare Sehnsucht nach dem »Land, in dem Milch und Honig fließen«. Aus dem jahrtausendealten Schatz jüdischer Bildwelten schöpfend, erzählt Barrie Kosky den Exodus der Israeliten als Parabel des suchenden Menschen schlechthin. Musikalisch geleitet wird dieses Großprojekt mit fast 200 Darstellern auf der Bühne vom russischen Stardirigenten Vladimir Jurowski.

Live am Fr, 12. Juni um 19 Uhr
3 Monate verfügbar

Freie Mitarbeiter*innen unterstützen!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Fond des Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. um soziale Härtefälle unter unseren freien Mitarbeiter*innen abzufedern.
Die Kraft der Musik
»Ein Ausbruch von so traumhafter, bunter Vitalität, dass einem der Grauschleier von Augen und Ohren gerissen wird und man nichts Geringeres erlebt als die Geburt des Theaters.« [DIE ZEIT] Barrie Koskys kraftvolle und farbenfrohe Inszenierung des Orpheus, einer der ersten Opern überhaupt, beginnt als ausgelassenes Fest der Musik und der Liebe in einem paradiesischen Arkadien und erzählt Orpheus’ Reise durch die Unterwelt als Reise zu sich selbst. Farbenfroh ist auch die ungewöhnliche Neuinstrumentierung der usbekisch-australischen Komponistin Elena Kats-Chernin.

Live am Fr, 26. Juni um 20 Uhr
72 Stunden verfügbar
Der Zauber der Liebe
Das Märchen vom Aschenputtel als klingender Theaterzauber zwischen französischer Tradition und symbolistisch-spätromantischem Musikdrama, mal lyrisch-innerlich, mal mit großer theatraler Geste. Damiano Michielettos realistisch-ironische Inszenierung von Jules Massenets Opernrarität, mit Sopranistin Nadja Mchantaf in der Titelpartie und Mezzosopranistin Karolina Gumos als Märchenprinz, überrascht »mit ihrem zauberhaft leichten Theaterspiel« [taz].

Stream im Herbst 2020
Dauer: ca. 2 h 15 min
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»Ne me touchez pas!«
aus 'Pelléas et Mélisande'

Celebrations

Celebrations 4
Aufgepasst: Die Komische Oper Berlin kann nicht nur leicht und unterhaltsam! In der vierten Folge seiner Celebrations beweist Barrie Kosky einmal mehr die schier grenzenlose Diversität seines Hauses: Mit Ensemblemitglied Günter Papendell präsentiert er drei Juwelen des deutschen Kunstlieds aus der Feder von drei so unterschiedlichen Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Hugo Wolf und Gustav Mahler.

Live am Do, 21. Mai um 18 Uhr
Verfügbar bis 20. Juni 2020
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Celebrations 3
Let's jazz! Aber ganz nach Berliner Art ... Allround-Künstlerin Dagmar Manzel und Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky präsentieren ein weiteres Überraschungs-Programm von der leeren Bühne der Komischen Oper Berlin. Die dritte Folge unserer Mini-Konzert-Reihe, in der wir die Kraft der Musik feiern, ist der Berliner Jazz Operette gewidmet.

Verfügbar bis 6. Juni 2020
Einschalten!

Salon

Digitaler Salon
Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft – dieses Mal allerdings nicht im Foyer der Komischen Oper Berlin, sondern live im Netz: »Alter ist ein Massaker!«, meint der Autor Philip Roth. Aber was heißt Alter und Altern? Wie leben Senior*innen? Wie werden Senior*innen wahrgenommen und repräsentiert? Was bedeutet es, Teil der Mehrheit einer angeblich alternden Gesellschaft zu sein, die doch immer jugendlich aussehen will? Wie bewerten andere Gesellschaften das Älterwerden? Wie hängen unsere Bilder vom Älterwerden mit medizinischen Erkenntnissen zusammen? Welches Potential, welche Schönheit liegt im Altern? Lauter Fragen, für deren Beantwortung ein Opernhaus, dessen Publikum im Durchschnitt zur »älteren« Generation gehört und das zu einem großen Teil alte, ja uralte Werke spielt, der richtige Ort ist.

Online verfügbar
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... Unsere Dramaturgie beantwortet sie: Jeweils zum Wiederaufnahme-Termin aller Streamings ist unsere Dramaturgie im Chat auf YouTube live dabei und steht Ihnen für alle Fragen rund um den laufenden Stream zur Verfügung.


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Happy to hear ...
»Barrie Kosky hat erreicht, dass das Haus sich sehr erfolgreich neu positioniert hat, dass es das Haus mit dem interessantesten Publikum der Stadt ist ... und es ist ein Haus, das einen immer wieder überrascht.« [rbb kulturradio]

Oper mit Ausstrahlung!

In jeder Spielzeit überträgt die Komische Oper Berlin einige Premieren live und kostenlos im Internet. In der Pause führen Videobeiträge zu Regie, Musikalischer Leitung sowie Probenbesuche in die Welt der Produktionen, während auf den Social-Media-Kanälen diskutiert wird. Seit dem ersten Livestream 2015 erreichte die Komische Oper Berlin mehr als 400.000 Zuschauer*innen in über 100 Ländern – von Wellington bis Wilmersdorf.

Ausblick Spielzeit 2020/21:
Der Zigeunerbaron
von Johann Strauss
Livestream der Premiere
Sa, 30. Januar 2021, 19 Uhr

Fragen zum Streaming

Was ist ein Livestream?
Ein Livestream ist die Übertragung einer Vorstellung in Echtzeit über das Internet und kann weltweit abgerufen werden. Die Übertragung wird nicht gespeichert und kann nur zur tatsächlichen Zeit der Aufführung gesehen werden. Wenn Sie nach Beginn des Streams einschalten, steigen Sie zu dem Zeitpunkt ein, an dem sich auch das Bühnengeschehen befindet.

Was sehe ich?
Die Komische Oper Berlin sendet mit fünf Kameras direkt in Ihr Wohnzimmer. Ein Filmregisseur wechselt live, während der Übertragung, zwischen den Kameras hin und her, um Ihnen die beste Perspektive auf das Bühnengeschehen zu ermöglichen.

Wie gestaltet sich das Programm?
Die Zuschauer zu Hause können kurz vor Beginn der Premiere einschalten und sehen, wie sich der Saal langsam füllt. In der Pause der Aufführung werden Sie durch Backstage-Videos und Interviews rund um die Produktion und das Aufführungsprogramm der Komischen Oper Berlin unterhalten.

Technische Voraussetzungen
Grundsätzliche Voraussetzung für den Empfang eines Livestreams über das Internet ist eine stabile Breitband-Internetverbindung. Während der Übertragung sollten keine offenen Downloads bestehen oder andere Aktionen durchgeführt werden, die Ihre Internetverbindung oder den Arbeitsspeicher reduzieren.

Wir senden den Stream in sowohl in hoher und weniger hoher Bildqualität, die sich automatisch an Ihrer Internetverbindung zu Hause orientiert.

Im Falle einer W-LAN-Verbindung empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Gerät in der Nähe des Routers zu befinden, damit die Verbindung nicht durch räumliche Distanz zur Signalquelle gestört wird.

Adobe Flash Player
Um den Stream in Ihrem Webbrowser anzusehen, benötigen Sie die aktuelle Version des Adobe Flash Players, den Sie auch für die Ansicht von Videoinhalten auf anderen Webseiten benötigen. Der Adobe Flash Player wird konstant weiterentwickelt und bietet technische Verbesserungen und Sicherheitsvorteile gegenüber älteren Versionen. Eine aktuelle Version des Adobe Flash Players können Sie kostenlos hier herunterladen.

Gibt es abweichende technische Voraussetzungen für mobile IOS Geräte?
Um unseren Stream auf mobilen IOS Geräten (iPad/iPhone) abzuspielen, benötigen Sie keinen Adobe Flash Player. An diese Geräte senden wir automatisch einen speziellen Live-Stream. In Einzelfällen verhindert eine ältere Version des Betriebssystems IOS jedoch eine fehlerfreie Wiedergabe. Stellen Sie bitte sicher, dass auf Ihrem Gerät die aktuellste IOS Version installiert ist.

Opera Vision

Einige unserer Livestreams realisiert die Komische Oper Berlin gemeinsam mit Opera Vision (vorher bekannt als The Opera Platform). Opera Vision ist DIE Website zur Vermittlung und Erfahrung von Oper. Sie richtet sich gleichermaßen alle, die Oper lieben, und an alle, die sie kennenlernen möchten.

Opera Vision bietet vielfältige Inhalte an, von beliebten bis hin zu innovativen Werken ...
- im Schnitt eine komplette Aufführung aus einem der fünfzehn Partnerhäuser pro Monat
- Untertitelung jeder Oper in sechs Sprachen und kostenloser Abruf on demand über sechs Monate hinweg
- spannende Highlights von Inszenierungen aus ganz Europa
- ausgewähltes Zusatzmaterial, das Opern und Opernhäuser in einem weiteren kulturellen Kontext betrachtet
- ein umfangreiches Archiv, das dem heutigen Publikum Operngeschichte zugänglich macht

Die Opernplattform  ist eine Partnerschaft zwischen Opera Europa, einem 155 Opern und Festspiele umfassenden Netzwerk und Opernhäusern aus ganz Europa. Sie wird vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Kommission unterstützt und ist für alle Beiträge offen, die Oper einem breiteren Publikum zugänglich machen wollen.
Make some more noise Berlin, don’t be shy lucky you, this is marvelous! @Komische_Oper @OperaVision_eu #KOBBoheme
Christian Lipski @drdesoto