Antonín Dvořák

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten (1901)
Deutsch
Dauer: 3 Stunden (eine Pause)
12 – 84 € 12 – 84 € 12 – 74 € 12 – 84 € 12 – 84 €
Feb 2021
12 – 84 € 12 – 84 € 12 – 74 € 12 – 84 € 12 – 84 €
19:30 Uhr
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19:00 Uhr
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Aus Liebe zu einem Menschen-Prinzen verleugnet die Nixe Rusalka ihre wahre Natur. Trotz aller Warnungen will sie wissen, wie es ist, ein Mensch zu sein – wofür sie am Ende bitter bezahlen muss. Barrie Koskys dunkel-romantische Inszenierung des tschechischen Märchenstoffs beschwört ebenso sinnliche wie gewaltige Bilder herauf, die der melancholischen Poesie der Musik Dvořáks folgend das Publikum unwiderstehlich in ihren Bann ziehen. »Momente von fast schon surrealer Schönheit, das Geschehen bleibt – wie Märchen eben sind – ebenso poetisch wie rätselhaft.« [Deutschlandfunk]
Rusalka, die Nixe in Antonín Dvořáks berühmtester Oper, möchte ein Mensch werden. Denn nur mit einer menschlichen Seele und Gestalt kann sie die Liebe des Prinzen gewinnen. Auch wenn die Hexe eine harte Bedingung für Rusalkas Verwandlung zur Frau stellt – den Verlust ihrer Stimme –, ist diese bereit, für das ersehnte andere Leben alles auf sich zu nehmen, selbst die Gefahr, auf ewig verdammt zu sein, sollte der Geliebte ihr untreu werden. Bezaubert vom schönen, stummen Wesen nimmt der Prinz Rusalka mit. Doch wie anders als in ihren Träumen begegnen ihr die Menschen: Feindselig sind sie und befremdet vom »kalten Ungeheuer«. Als der Prinz für eine fremde Fürstin entflammt, flieht Rusalka, verraten und verloren. Nur wenn sie den Prinzen tötet, darf sie in ihre alte Welt zurückkehren …

Für Dvořáks spätes Bühnenwerk, das eher symbolisches Musikdrama als Märchenoper ist, schöpfte sein Librettist aus dem reichen literarischen Nixen-Fundus seines Jahrhunderts. Die äußeren Handlungsvorgänge sind nur das Ergebnis innerer Prozesse, die der Komponist schwelgerisch schmerzvoll und surreal flimmernd beschreibt. An der Schwelle zur Moderne komponiert, leuchtet Dvořáks Musik noch einmal in spätromantischen Farben.


Im Repertoire seit 20. Februar 2011
Mo., 8. März 2021, 19:00 Uhr

Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild und Licht
Kostüme
Dramaturgie

Besetzung

Der Prinz
Sung Min Song
Ježibaba
Der Wassermann
Fremde Fürstin
Wildhüter
Der Küchenjunge
N.N.
Erste Elfe
Dritte Elfe
Susan Zarrabi
Ein Jäger
Ježibabas Sohn
Marcus Wagner
Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.
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