Komische Oper Festival 2014

Auch in dieser Spielzeit laden wir Sie am Ende der Saison zu einer Woche Festival in die Komische Oper Berlin ein. Lassen Sie die Neuproduktionen der Spielzeit an sieben aufeinanderfolgenden Tagen noch einmal Revue passieren.

Wie gewohnt erwartet Sie an jedem Abend ein musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm sowie ein Einführungsvortrag vor und eine spannende Diskussion mit Beteiligten der Produktion nach der Vorstellung. In den Einführungen stimmen die drei Dramaturgen der Komischen Oper Berlin auf die Inszenierungen und ihre Hintergründe ein und stellen darüber hinaus das jeweilige Werk in einen größeren Zusammenhang.
Ein wilder Mix aus einem ungleichen Liebespaar, einem zwielichtigen Filmproduzenten, einem verliebten rasenden Reporter, tanzenden revolutionären Amazonen und einem skurrilen Berliner Erfinder kennzeichnet die Handlung von Dostals Erstlingswerk.
William Shakespeares tragikomisches Drama um Eifersucht im Feenreich, verwirrte Liebespärchen sowie Lust und Frust, ein großer Esel zu sein … Benjamin Brittens suggestiv-poetische Vertonung entführt in die Tiefen des Zauberwaldes unserer Seele.
Verortet im zeitlosen »gestern, heute und morgen« erzählt Bernd Alois Zimmermann die Geschichte von Marie – einer jungen Frau aus einfachen Verhältnissen, die zum Spielball ihrer chauvinistischen Umgebung wird.
In fünf atemlosen Akten erzählt Prokofjew eine aberwitzige Geschichte rund um die Besessenheit einer Frau, die einen Engel liebt, hinter dem sich der Teufel verbirgt. Eine grandiose Schaueroper, die es an Spannung mit jedem Horrorfilm aufnehmen kann.
In Mozarts rasantem Kammerspiel Così fan tutte steht die Treue auf dem Prüfstand: Zwei junge Paare müssen erkennen, dass es in der Liebe keine Garantie gibt.
Phébé liebt Castor. Castor aber liebt Phébés Schwester Télaïre. Télaïre erwidert Castors Liebe, ist jedoch Castors Bruder Pollux versprochen, der sie ebenfalls liebt. Der Konflikt, mit dem Rameaus Oper beginnt, ist schlichtweg unlösbar. Alle vier Hauptpersonen sind Gefangene ihrer eigenen Emotionen.
Treibende Rhythmen und ergreifend schöne Songs machen Leonard Bernsteins Version von Shakespeares Romeo und Julia zu einem der bewegendsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Es geht um Vorurteile, Angst, Hass – und die Hoffnung, dass sich daran irgendwo, irgendwie, irgendwann einmal etwas ändern könnte.

Ein Wochenende lang erliegt die Komische Oper Berlin der Faszination des Tangos: 48 sinnliche Stunden lang wird gespielt, gelernt und selbstverständlich bis tief in die Nacht hinein getanzt.
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
»Jede Aufführung eine Premiere!« lautete das Credo von Komische Oper-Gründer Walter Felsenstein. Deshalb feiern wir auch die Wiederaufnahme einer Produktion wie eine Premiere: mit Gastvorträgen ausgewiesener Wissenschaftler passend zum Thema jeweils 45 Minuten vor der Aufführung
Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften.
In Mozarts rasantem Kammerspiel Così fan tutte steht die Treue auf dem Prüfstand: Zwei junge Paare müssen erkennen, dass es in der Liebe keine Garantie gibt.
Die Komische Oper Berlin ist das führende Opernhaus im deutsch-sprachigen Raum, das sich vor und hinter den Kulissen interkulturell öffnet. In diesem Buch wird ihr bahnbrechendes Projekt »Selam Opera!« eindrucksvoll dokumentiert und reflektiert.

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