At the Crossroads!
Oper inszenieren im 21. Jahrhundert

Symposium vom 26. — 28. Juni 2O2O
© Jan Windszus Photography
© Jan Windszus Photography
Das zweite Jahrzehnt des neuen Millenniums neigt sich dem Ende zu. Postmoderne
und Regietheater erscheinen inzwischen wie Begriffe aus einer anderen Epoche. Zeit für eine Neubestimmung. Was prägt die Inszenierungsästhetik heute? Was folgt auf die Regie und Aufführungspraktiken der 1990er und 2000er Jahre? Inwieweit haben neue Medien den Ort, an dem Opernaufführungen stattfinden, erweitert? Wie hat sich das Rezeptionsverhalten des Publikums verändert? Und lässt sich anhand dieser Entwicklungen womöglich etwas über unseren Zeitgeist aussagen?

Auf der Suche nach Antworten diskutieren internationale Expert*innen aus Philosophie, Theater-, Musik-, Film- und Literaturwissenschaft Regiearbeiten u. a. von Barrie Kosky, Kirill Serebrennikov und Richard Jones, untersuchen das Opernhaus als analogen wie digitalen Umschlagplatz unterschiedlicher Ästhetiken und zeigen dabei aktuelle Tendenzen anhand von Parametern wie »Narration«, »Umgang mit dem Material« und »Medialität« auf.
Konzeption: Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi und Prof. Dr. Clemens Risi (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. David J. Levin (University of Chicago), Ulrich Lenz und Dr. Rainer Simon (Komische Oper Berlin)

Das detaillierte Programm wird zeitnah hier veröffentlicht.

Komische Oper Festival

24. Juni bis 4. Juli 2020