Annette Dasch

Die Berlinerin Annette Dasch zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit und konnte im Sommer 2019 sowohl als Jenny in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny beim Festival d‘ Aix-en-Provence als auch als Elsa im Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen große persönliche Erfolge feiern.

Zu den Auftritten in der Spielzeit 2020/21 zählen die Csardasfürstin an der Oper Zürich, ihr Rollendebüt als Alice in Verdis Falstaff an der Deutschen Oper Berlin, ein Galakonzert sowie die Rosalinde in die Fledermaus an der Sächsischen Staatsoper Dresden und die Lustige Witwe an der Nederlandse Opera Amsterdam. Neben dem »Daschsalon« in der Alten Oper Frankfurt führen Konzerte Annette Dasch in die Laeiszhalle Hamburg, mit dem Fauré-Quartett nach Düsseldorf und zum Orchester der Komischen Oper Berlin. Das Festival LIEDBasel hat die Künstlerin als Artist in Residence gewonnen.

Zu ihren wichtigsten Partien zählen derzeit Donna Elvira (Don Giovanni), Contessa (Rigoletto), Fiordiligi (Così fan tutte), Antonia (Le nozze de figaro), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Rezia (Oberon, oder der Schwur des Elfenkönigs), Jenufa (Jenůfa), Juliette (Juliette), Cordelia (Falstaff), Rosalinde (Die Fledermaus) und Lustige Witwe (Die lustige Witwe).

Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen oder Christian Thielemann zusammen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London sowie die Philharmonien von Köln und Essen.

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München. Ihre Debüt-CD Armida (SONY) wurde mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Aktuell liegen Mozart-Arien (SONY) sowie die Beethoven Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (SONY), Wagners Lohengrin unter Marek Janowski (PentaTone) sowie der Lohengrin von den Bayreuther Festspielen 2011 (Opus Arte) vor. Zu weiteren Aufnahmen zählen Deutsche Barocklieder, Schumann’s Genoveva, Haydns Schöpfung, Re Pastore (DG) und Don Giovanni von den Salzburger Festspielen, Idomeneo aus München und Nozze di Figaro aus Paris.

Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Hell is where the home is ...

»Kátya was portrayed by soprano Annette Dasch with an acting and vocal perfection that was almost frightening. ... Janáček imbues his characters with an emotional speechlessness on stage, which instead finds expression in his music. The highs and lows of Kátya's entire range of despair, as well as those of the other characters, find expression in the score. Lithuanian conductor Giedrė Šlekytė understand Janáček‘s intentions and translates them, leading the Komische Oper orchestra with a direct dynamic and transparency that allowed the opera to unfold its full emotional force.«
bachtrack.com
Zenaida des Aubris, 30.11.2021

Katja Kabanowa

»Annette Dasch singt die Partie bravourös. Die Stimmungen der Figur, ihre Ängste und Sehnsüchte, all das kann man bei ihr hören und – sehen. ... Es ist hochbewegend – psychologisch dichtes Musiktheater, gut gesungen und gespielt, nicht nur von Starsopranistin Annette Dasch, sondern auch vom Rest des Ensembles. Sehenswert.«
rbb kultur
Oliver Kranz, 29.11.2021