Roland Kluttig

Conductor


Roland Kluttig hat in Dresden studiert, Meisterkurse bei Dirigenten wie Peter Eötvös und John Eliot Gardiner belegt und wurde vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, der Akademie Schloss Solitude und der Herbert von Karajan Stiftung gefördert.
Inzwischen ist er mit Opernproduktionen ebenso wie symphonischen Programmen regelmäßig auf internationalen Podien zu erleben.
Seit 2020 ist er Chefdirigent der Oper Graz und der Grazer Philharmoniker.
In der Saison 2021/22 fanden seine Dirigate von Georg Friedrich Haas‘ Morgen und Abend und Richard Wagners Der fliegende Holländer in Graz Beachtung. Aufsehen erregten auch 2020 Morton Feldmans Oper Neither am Pult des Radio-Symphonieorchesters Wien bei den Salzburger Festspielen, sowie Salome in der Regie von Kirill Serebrennikow 2015 (Wiederaufnahme 2018) an der Staatsoper Stuttgart, wo er zuletzt 2019 Le nozze di Figaro dirigierte.
Als Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg (2010 bis 2020) sorgte er insbesondere mit Lohengrin und Parsifal für Furore und begeisterte mit neuen Konzertformaten das Publikum. Für sein Dirigat von Beethovens Fidelio erhielt er eine Nominierung als »Dirigent des Jahres« vom Magazin Opernwelt.
Im Konzertbereich dirigierte Roland Kluttig mit einem Repertoire von Jean-Philippe Rameau bis Helmut Lachenmann das Konzerthausorchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und zahlreiche weitere internationale Orchester.