Salome

Auf dem Bild: Karolina Gumos (Ein Page der Herodias), Morenike Fadayomi (Salome), Egils Silins, Joska Lehtinen (Narraboth)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S295, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Adam  Cioffari (Zweiter Soldat), Hans-Peter Scheidegger (Erster Soldat), Egils Silins, Joska Lehtinen (Narraboth)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S388, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Joska Lehtinen (Narraboth), Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S389, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Morenike Fadayomi (Salome), Joska Lehtinen (Narraboth)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S390, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Egils Silins, Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S391, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Ipca Ramanovic (Ein Kappadozier), Hans-Peter Scheidegger (Erster Soldat), Adam  Cioffari (Zweiter Soldat), Karolina Gumos (Ein Page der Herodias), Egils Silins, Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S392, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Andreas Conrad, Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S394, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Andreas Conrad, Morenike Fadayomi (Salome), Christiane Oertel (Herodias)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S395, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Joska Lehtinen (Narraboth), Morenike Fadayomi (Salome), Egils Silins, Andreas Conrad, Komparsen der Komischen Oper Berlin
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S396, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S397, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Auf dem Bild: Morenike Fadayomi (Salome)
Komische Oper Berlin, Salome, Bildnummer: S398, Foto: Monika Rittershaus

Salome

Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss
Nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

1 Stunde 45 Minuten (ohne Pause)

Uraufführung 1905 - Premiere 10. April 2011

Wollust und klebrige Schwüle. Obsessionen: Der Kopf eines Propheten und der Körper einer Tochter. »Salome, Salome, tanz für mich, ich bitte dich!« Doch dass es Blut ist,  worin man ausgleitet, ist ein schlechtes Omen. Der Wein ist verschüttet. Wer hat sich  hier umgebracht? Und warum? Man darf sie nicht zu sehr ansehen, man muss auf Distanz bleiben. Sie hat etwas Unheimliches, etwas Düsteres, Dämonisches. Sie ist ein Mädchen. »Es kam ein gelegener Tag, da Herodes an seinem Geburtstag ein Mahl gab seinen  Großen und den Obersten und den Vornehmsten in Galiläa. Da trat herein die Tochter der Herodias und tanzte und gefiel wohl dem Herodes und denen, die am Tisch saßen.« (Markus-Evangelium) Und er schwur ihr einen Eid, dass er ihr geben würde, was sie  verlangt. Doch was sie wollte, konnte er sich nicht vorstellen. Was sie forderte, überstieg  seine Phantasie bei weitem. »Der Kopf eines Mannes, der vom Rumpf getrennt ist, ist  ein übler Anblick.« Auch auf einem Silberteller.
Richard Strauss’ 1905 uraufgeführte »Salome« ist ein Stück Fin de Siècle, gesetzt in eine rauschhafte, dissonant flirrende Tonsprache. Die femme fatale, die Hure Babylon. Das ganze Stück ein somnambuler Rausch mit einer geradezu hypnotischen Sogwirkung.  Ein Kuss, der die beiden großen Themen der Oper vereint: Hier ist die Liebe der Tod. »Es war ein bitterer Geschmack auf deinen Lippen. Hat es nach Blut geschmeckt? Nein! Doch es schmeckte vielleicht nach Liebe …«

Warum habe ich mein Wort gegeben? Könige dürfen niemals ihr Wort geben. Wenn sie es nicht halten, ist es schrecklich. Und ebenso schrecklich ist es, wenn sie es halten.
Herodes in Salome


Vorstellungen

22., 29. Apr.
01. Mai.

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