Die Liebe zu drei Orangen
Oper in vier Akten und einem Prolog von Sergej S. Prokofjew
Libretto vom Komponisten
Deutsche Übertragungvon Jürgen Beythien und Eberhard Sprink
Karten
2 Stunden 15 Minuten
Einführung … 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer
- Fata Morgana ... Aira Rurane, Aurelia Hajek
- Celio ... Marko Spehar, Miklos Sebestyen, Miklós Sebestyén
- Der König ... Matthias Wippich, Carsten Sabrowski
- Der Prinz ... Finnur Bjarnason, Christoph Späth
- Prinzessin Clarice ... Christiane Oertel, Caren van Oijen
- Leander ... Horst Lamnek
- Pantalone ... Dmitri Vargin, Herman Wallén, Dmitri Vargin
- Truffaldino ... Thomas Ebenstein, Peter Renz
- Prinzessin Linetta ... Annelie Sophie Müller
- Prinzessin Nicoletta ... Anastasia Melnik
- Prinzessin Ninetta ... Karen Rettinghaus
- Smeraldine ... Karolina Gumos, Susanne Kreusch
- Die Köchin ... Hans-Peter Scheidegger
- Farfarello ... Hans Gröning, Ipca Ramanovic
- Der Herold ... Adam Cioffari
- Ernst Senff Chor Berlin
- Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Uraufführung 1921 - Premiere am 13. Juni 1998
Wer öfter mal ins Theater geht, kennt diesen Traum: Einmal bestimmen können, was gespielt wird – etwas Komisches, etwas Trauriges oder etwas Romantisches! In Prokofjews Oper geht dieser Wunsch in Erfüllung. Denn sie präsentiert nicht nur eine witzige und rührende Geschichte um einen zunächst furchtbar kranken Prinzen, der nicht lachen kann und sich dann unsterblich in drei Orangen verliebt. Auch das Publikum mischt sich, wenn es nottut, tatkräftig ins Geschehen ein, biegt es den eigenen Wünschen entsprechend zurecht und bringt es schließlich gegen alle Regeln der Logik zu einem guten Ende.
Andreas Homokis phantasievolle und überaus farbenprächtige Inszenierung hat bei Publikum und Kritik große Zustimmung gefunden: Groteske, Satire, Romantik und Märchenzauber in einer bunten Mischung – eine große Liebesgeschichte und entfesseltes Theater in einem.
»Theater ist wohl ein Grundbedürfnis des Menschen... Es scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu sein, sich zu verwandeln... In diesem Sinne ist Prokofjews Oper vor allem ein Bekenntnis zum Theater in seiner ganzen Vielfalt, die eben die Vielfalt des Lebens ist. Vorallem aber ist sie ein Bekenntnis zum spielerischen Charakter des Theaters.« Andreas Homoki