Die Fledermaus

Auf dem Bild: Gun-Brit Barkim, Klaus Kuttler
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S113, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Klaus Kuttler, Günter Papendell, Martin Winkler
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S114, Foto: Monika Rittershaus
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S115, Foto: Monika Rittershaus
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S116, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Martin Winkler, Christoph Späth (Alfred)
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S118, Foto: Monika Rittershaus
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S119, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Natalie Karl (Adele), Saskia Krispin, Karolina Gumos, Günter Papendell
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S120, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Gun-Brit Barkim, Klaus Kuttler, Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S121, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Klaus Kuttler, Martin Winkler
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S123, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Auf dem Bild: Klaus Kuttler, Peter Renz (Dr. Blind)
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S122, Foto: Monika Rittershaus

Die Fledermaus

Jürgen Tarrach gibt sein Debüt als "Frosch". Foto (c) Ruth Kappus.
Komische Oper Berlin, Die Fledermaus, Bildnummer: S473, Foto: Ruth Kappus

Die Fledermaus

Komische Operette in drei Akten von Johann Strauß
Libretto von Richard Genée

2 Stunden 45 Minuten
Einführung … 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer

Uraufführung 1874 - Premiere am 23. September 2007

Herr von Eisenstein geht ins Gefängnis – in Wahrheit aber zum Ball beim Prinzen Orlofsky. Seine Gattin zeigt sich untröstlich über die Trennung – ist in Wahrheit aber froh, weil sie als temporäre Witwe eine alte Liebschaft wieder aufwärmen kann. Der Gefängnisdirektor persönlich bringt Herrn von Eisenstein hinter schwedische Gardinen – in Wahrheit aber den Tenor Alfred (mit dem unwiderstehlichen hohen B), der vorübergehend die Stelle des Hausherrn (samt Pantoffeln und Schlafrock) übernommen hatte. Beim Ball gibt sich Eisenstein als Franzose aus und trifft auf einen »Landsmann« – der in Wahrheit der verkleidete Gefängnisdirektor (mit kläglichen Französischkenntnissen) ist. Eine schöne Ballbesucherin erinnert Eisenstein an seine Kammerzofe – und ist es auch wirklich. Die geheimnisvolle ungarische Gräfin, mit der Eisenstein flirtet (wobei er eine Uhr einbüßt) – ist seine verkleidete Gattin.
Niemand in dieser seltsamen Gesellschaft ist, was er zu sein vorgibt. Jeder spielt eine Rolle, und alle sind Figuren in einer Komödie, ohne etwas davon zu ahnen. Alles ist Lüge oder im besten Falle Halbwahrheit – und selbst beim Prinzen Orlofsky, zu dessen Erheiterung dieses ganze Intrigengeflecht ins Werk gesetzt wird, weiß man nicht so genau. Wenn am Morgen nach dem Ball der Mantel der verkaterten Nächstenliebe über die halben und ganzen Verfehlungen der letzten Nacht gedeckt und dem Champagner die Schuld an allen Turbulenzen zugeschoben wird, weiß der Zuschauer einiges mehr über das Leben in der gutbürgerlichen Familie und – wenn er gut aufgepasst hat – vielleicht auch, warum das Werk seinen Titel führt, obwohl das genannte Tier gar nicht auftritt.
Auf jeden Fall aber hat er ein Stück erlebt, das nicht totzukriegen – eben unsterblich – ist. Das Meisterwerk des Walzerkönigs, die Operette der Operetten, voller Witz und Alberei und mit hinreißenden Melodien, die nie mehr vergisst, wer sie einmal gehört hat.

Vorstellungen

12., 20., 25. Nov.
11., 17., 25., 28. Dez.

Handlung

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Interview

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