Pique Dame

Auf dem Bild: Orla Boylan (Lisa), Kor-Jan Dusseljee (Hermann), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S209, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Kor-Jan Dusseljee (Hermann), Philip Horst (Tomski), Thomas Ebenstein
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S210, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Anja Silja (Die Gräfin), Orla Boylan (Lisa)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S211, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Orla Boylan (Lisa), Karolina Gumos (Polina/Gouvernante), Chorsolistinnen
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S212, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Orla Boylan (Lisa), Kor-Jan Dusseljee (Hermann)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S213, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Anja Silja (Die Gräfin)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S214, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Orla Boylan (Lisa), Anja Silja (Die Gräfin, Fürst Jeletzki)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S215, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Olivia Vermeulen (Fürst Jeletzki), Philip Horst (Tomski), Thomas Ebenstein, Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S216, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Anja Silja (Die Gräfin), Kor-Jan Dusseljee (Hermann)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S217, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Kor-Jan Dusseljee (Hermann)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S218, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Auf dem Bild: Orla Boylan (Lisa), Kor-Jan Dusseljee (Hermann)
Komische Oper Berlin, Pique Dame, Bildnummer: S219, Foto: Monika Rittershaus

Pique Dame

Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski
Libretto von Modest I. Tschaikowski
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

3 Stunden
Einführung … 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer

Uraufführung 1890 - Premiere 25. Januar 2009

Der deutsche Ingenieur Hermann fühlt sich in Russland als Außenseiter. Er hat zwar durchaus die ihm mögliche Karriere gemacht, aber von seinen Minderwertigkeitsgefühlen kann er sich nicht befreien: immer zu wenig Geld, immer anderen unterlegen. Als er herausfindet, dass Lisa die Verlobte des Fürsten Jeletzki ist, will er den Traum vom gemeinsamen Liebesglück auch gleich aufgeben. Wie soll sich ein Mädchen aus den höchsten Kreisen einer auf Äußerlichkeiten konzentrierten Gesellschaft denn auch für jemanden interessieren, der ganz offensichtlich nicht zu den »happy few« gehört? Durch Zufall erfährt Hermann von einem Ausweg: Von Lisas Vormund, der alten Gräfin, erzählt man sich, sie kenne eine todsichere Kartenkombination fürs Glücksspiel. Und was, wenn nicht Geld, könnte seine Situation grundsätzlich verändern? Der Plan wird für Hermann zur fixen Idee, die sein Leben beherrscht, seine Wahrnehmung verändert und nicht nur für ihn tödlich endet.
Von Liebe, Verzweiflung und Obsessionen handelt Tschaikowskis 1890 uraufgeführte Oper. Mit oberflächlich leichter Musik charakterisiert er die Gesellschaft und stellt sie so in starken Kontrast zur Innerlichkeit der dichten psychologischen Schilderung der Protagonisten. Auf bedrückende Weise zeichnet Tschaikowski so nicht nur das Schicksal eines Menschen, der das Wesentliche aus dem Blick verliert, sondern auch das Bild einer Gesellschaft, die das Scheitern des einzelnen vor Augen hat und es doch nicht wahrnimmt.

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