Kristiina Poska

Dirigentin / Kapellmeisterin ab der Spielzeit 2012/13

La Traviata, Sieben Songs/Die sieben Todsünden

In Türi, Estland geboren studierte Kristiina Poska ab 1998 zunächst Chordirigieren an der Estnischen Musikakademie Tallinn und seit 2004 Orchesterdirigieren in Berlin an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Prof. Christian Ehwald. Nach Konzerten mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin sowie den Brandenburger Symphonikern war Kristiina Poska von 2006-2011 Chefdirigentin der »Cappella academica«, des Symphonieorchesters der Humboldt Universität zu Berlin. Mit ihr erarbeitet sie sich ein breites sinfonisches Repertoire und gastiert regelmäßig im Konzerthaus Berlin. In der Saison 2008/09 leitete Kristiina Poska die von Publikum und Presse gefeierte Produktion Ihre Bohème an der Neuköllner Oper Berlin. Rasch folgten hieraufhin Engagements an das Theater Koblenz für Don Quichotte von Jules Massenet sowie an das Theater Brandenburg für Mimi – La Bohème (nach Giacomo Puccini). Außerdem wurde sie Stipendiatin beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. In 2010 wurde Kristiina Poska für mehrere Vorstellungen von LaTraviata an die Komische Oper Berlin verpflichtet. Von Orchester und Publikum begeistert aufgenommen, wurde sie umgehend eingeladen, die Wiederaufnahme von Jacques Offenbachs La Périchole im Mai 2011 zu leiten. Ebenfalls in 2010/11 debütierte Kristiina Poska beim Estnischen Staatlichen Sinfonieorchester mit Werken von Heino Eller, Veljo Tormis, Eduard Tubin und Peter I. Tschaikowsky.  Darüber hinaus stehen Debüts u.a. bei der Magdeburger Philharmonie, der Robert-Schumann Philharmonie in Chemnitz sowie an der Volksoper Wien an. International auf sich aufmerksam machte die junge estnische Dirigentin gleichermaßen durch Auszeichnungen wie dem »Orchestra’s PreferenceAward« beim Dimitris Mitropoulos-Dirigier­wett­bewerb in Athen 2006 und dem 1.Preis des Dirigentinnenwettbewerbs der Orchesterakademie der BergischenSymphoniker 2007. Als Finalistin beim Donatella-Flick-Wettbewerb dirigierte sie im Herbst 2010 das London Symphony Orchestra und gewann kurz darauf im Januar 2011 den Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten der Oper Leipzig und des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Gleichzeitig wurde sie mit dem Publikumspreis der Leipziger Volkszeitung ausgezeichnet.

Ab der Spielzeit 2012/13 wird sie Erste Kapellmeisterin an der Komischen Oper Berlin. 2012 wird sie dort bereits Kurt Weills und Bertolt Brechts Die Sieben Todsünden dirigieren.