Don Pasquale
Pressestimmen
Berliner Morgenpost
Diesmal hat die Komische Oper Berlin ihrem Namen wahrhaft alle Ehre gemacht. Sie zeigt Donizettis »Don Pasquale« - am Ende gefeiert - in einer überaus lebendigen und pausenlos überraschenden Inszenierung, die der jungen Holländerin Jetske Mijnssen zu danken ist.«
Der Tagesspiegel
Mit Christiane Karg hat sich Operndirektor Philip Bröking nun die ideale Norina geangelt, eine Traumfrau und Power-Primadonna, die so virtuos mit Tönen zu flirten versteht, dass ihr alsbald nicht nur die Bühnenpartner, sondern auch die Zuschauer zu Füßen liegen. Günter Papendell besticht als verführerisch smarter Malatesta, Adrian Strooper startet etwas zu schüchtern als Ernesto, findet in der Finalszene aber doch zu südländischem Tenor-Schmelz. Und dann ist da noch Jens Larsen, die Bass-Stütze des Komische-Oper-Ensembles, der Vasen-Mann, in den die Regisseure jeden nur erdenklichen Einfall hineinschütten dürfen, der einfach alles mitmacht.«
Rheinischer Merkur
Die Lektion vom alten Mann, der einem jungen Weib verfällt, wird in einer Salondisco von Paul Zoller vom prächtig disponierten Chor zwischen Pasquales Sarg und Rollstuhl als turbulentes Altersdesaster entfesselt.
Neue Musikzeitung
Das Publikum der Komischen Oper Berlin, an ungewöhnliche Sichtweisen gewöhnt, dankt den sängerisch und darstellerisch bravourösen Leistungen, eingeschlossen Chor und Orchester, mit häufigem Zwischenapplaus und gestattet der bitterbösen schwarzen Komödie einen Publikumserfolg.
Bild
»Don Pasquale« in der Komischen Oper Berlin ist sexy, schrill und an der Grenze zum Genialen.