Werner Hintze
Chefdramaturg
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Das bronzene Pferd , Das schlaue Füchslein, Die Fledermaus, Die Liebe zu drei Orangen, Die Meistersinger von Nürnberg, Die Schneekönigin, Die verkaufte Braut, Idomeneo, Robin Hood
Werner Hintze studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin u. a. bei Rudolf Münz, Joachim Fiebach, Ernst Schumacher und Gerd Rienäcker. Er begann seine Laufbahn als Dramaturg für Musiktheater 1985 am Landestheater Halle. Bereits im Jahre 1984 nahm ebenfalls in Halle seine inzwischen mehr als zwanzig Jahre andauernde regelmäßige Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny ihren Anfang. Spätere Engagements führten ihn an das Hans-Otto-Theater Potsdam und die Sächsische Staatsoper (Semperoper) Dresden. Seit 2003 ist er an der Komischen Oper Berlin tätig. Er arbeitete außerdem (meist in Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny) u. a. an den Opernhäusern von München, Dresden, Hamburg, Essen, Kopenhagen, Frankfurt am Main. Zu seinen wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre gehören die Produktionsdramaturgien zu »Parsifal« an der Bayerischen Staatsoper München, »Lohengrin«, »Wozzeck«, »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, »Don Carlos« und zuletzt »Moses und Aron« an der Hamburgischen Staatsoper; »Daphne« von Richard Strauss am Aalto-Theater Essen, »Nabucco«, »Tannhäuser«, »Die Csárdásfürstin« an der Sächsischen Staatsoper Dresden, »Der fliegende Holländer« am Bolschoi-Theater Moskau (alle mit Peter Konwitschny); »Katja Kabanova« an der Oper Frankfurt (mit Anselm Weber); »Xerxes« an der Königlichen Oper Kopenhagen (mit Sebastian Baumgarten); »Der Rosenkavalier« am Theater Basel (mit Andreas Homoki). Außerdem hat er (gemeinsam mit Bettina Bartz) deutsche Textfassungen u. a. folgender Opern hergestellt: »Don Giovanni«, »Idomeneo«, »Le Nozze di Figaro«, »Così fan tutte«, »Jewgeni Onegin«, Glucks »Iphigenie auf Tauris«, Händels »Alcina« und »Giulio Cesare« und (gemeinsam mit Reinhold Andert) »Der goldene Hahn«.