Die Meistersinger von Nürnberg

Pressestimmen

O sink hernieder, Macht der Liebe!

Frankfurter Rundschau, 27.09.2010
»Andreas Homoki und Patrick Lange befeuern Wagners »Meistersinger von Nürnberg«. Die eigentliche Sensation des Abends ist die Musik. Ein tönend bewegtes Feuerwerk, dem man selbst als Wagner-Skeptiker gebannt beiwohnen mag.«

Huch, gar keine Provokation

Berliner Zeitung, 28.09.2010
»Ein musikalischer Triumph ... die Inszenierung verblüfft!«

Tanz um die Häuser

Der Tagesspiegel , 01.10.2010
»So führt sich Patrick Lange als neuer Chefdirigent der Komischen Oper Berlin ein, laut und deutlich in jedem Sinn, ausdrucksvoll bis in die Linienführung der Basstuba, und das Orchester spielt transparent und stark. (…)
Dass sich der jugendliche Impetus dynamisch nicht bremsen lässt, wird mit Nachdruck auf der Bühne erwidert. Es gibt wenig Leises in diesen fünfeinhalb Stunden, und doch viel Spannung dank der Regie Andreas Homokis und eines Ensembles, das den Begriff wirklich verdient. Die Inszenierung ist stilistisch geschlossen und zugleich offen für turbulentes Spiel. (…)
Wenn auf der Festwiese die Häuser tanzen, spitzgiebelige Kartenhäuser von Frank Philipp Schlößmann, dann hat ein Meisterlied gesiegt. Und das Publikum Grund zum Jubeln.«

Abstraktes Nürnberg zum Spielen

taz, 28.09.2010
»Homokis kluger Verzicht auf die Bühnenschau zwingt zum Zuhören, und diese Anstrengung, die man allerdings auf sich nehmen muss, wird reich belohnt von dem jungen, soeben erst zum Chefdirigenten ernannten Patrick Lange, der Erstaunliches leistet. Zu hören nämlich ist nicht der Wagner, den man zu kennen glaubt, sondern ein leises Stück Musik, das sehr lange Zeit braucht, sich selbst zu finden.«

Minimale »Meistersinger« in Berlin

Focus online, 27.09.2010
»Berlin - Ein stilisiertes Nürnberg und Kostüme in Grau-Weiß, eine ausgetüftelte Regie von Intendant Andreas Homoki, ein Ensemble in bester Verfassung: Die Komische Oper Berlin hat den Ruf der Hauptstadt als geheime Wagner-Hochburg weiter gefestigt. Mit Richard Wagners einziger Komödie gab Patrick Lange am Sonntag auch ein fulminantes Debüt als neuer Chefdirigent an der Bühne. (...)
Gleich zu Beginn zeigt sich das mittelalterliche Nürnberg als Ansammlung fensterloser Häuser. Dazwischen buhlen fast fünf Stunden lang der Poeten-Schuster Hans Sachs (eindrucksvoll: Tómas Tómason), der Ritter Walther von Stolzing (Marco Jentzsch) und Stadtschreiber Sixtus Beckmesser (hinreißend: Tom Erik Lie) mit ihrer Gesangskunst um die schöne Eva (Ina Kringelborn).«

Einfach meisterlich!

Berliner Zeitung, 28.09.2010
»Schöner Wurf: Andreas Homokis Inszenierung der »Meistersinger von Nürnberg« an der Komischen Oper Berlin. (...) Kein Buh! Nicht ein einziges! Eigentlich unerhört in Berliner Opernhäusern. Doch bei diesen »Meistersingern von Nürnberg« war es so weit. Andreas Homoki, Chef der Komischen Oper Berlin, durfte in einhelligem Jubel baden.«

Vorstellungen

10., 17., 24. Jun.
07. Jul.

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