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Die rote Zora

Familienoper in drei Akten von Elisabeth Naske
Libretto von Theresita Colloredo
(ab 8 Jahren)
Deutsche Erstaufführung
So | 08.11.2009 | 16:00 Uhr144

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Weitere Aufführungen ...138

01. | 15. | 20. | 25. November
03. | 06. | 07. | 08. | 14. | 15. | 26. Dezember

Musikalische Leitung ... Catherine Larsen-Maguire
Inszenierung ... Jasmina Hadziahmetovic
Bühnenbild ... Robert Pflanz
Kostüme ... Mechthild Feuerstein
Dramaturgie ... Bettina Auer
Chöre ... Barbara Kler
Licht ... Franck Evin
Video ... Robert Pflanz
Kampftrainer ... Eduard Burza
Zora ... Olivia Vermeulen
Branko ... Adrian Strooper
Nicola ... Christoph Schröter
Duro ... David Williams
Pavle ... Milos Bulajic
Zlata ... Julia Giebel
Wirtin ... Mirka Wagner
Der reiche Karaman ... Thomas Scheler
Gendarm Begovic ... Hans-Peter Scheidegger
Der alte Gorian ... Carsten Sabrowski
Fischer Radic ... Ingo Witzke
Bäcker Curcin ... Peter Renz
Bäckerin ... Julia Bossen
Bürgermeister, Wirt ... Karsten Küsters
Djordjovic, Gehilfe Begovic ... Maximilian Held
Brankos Großmutter ... Heide Simon
Slavko, Sohn des Bürgermeisters ... Jan Proporowitz
Dragan, Karamans Sohn ... Matthias Spenke
Brozovic ... Richard Neugebauer

Als seine Mutter stirbt, ist der zwölfjährige Branko plötzlich ganz allein auf der Welt. Sein Vater Milan ist nie zu Hause, denn er zieht als Geiger durch die Küstenstädte Kroatiens, und Brankos Großmutter schickt den Jungen wieder weg. Nun hat Branko kein Dach überm Kopf und außerdem schrecklichen Hunger. Zum Glück nimmt ihn Zora, das mutige Mädchen mit den roten Haaren, in ihre Bande auf: Ganz auf sich allein gestellt schlagen sich Pavle, der Kraft für drei hat, der kleine, schnelle Nicola und Duro, der einmal Bauer oder Pferdezüchter werden will, mit ihrer Anführerin Zora durchs Leben. Sie nennen sich »Uskoken«, denn sie sind genauso mutig wie die echten Uskoken, slawische Freiheitskämpfer aus früherer Zeit, und sie halten zusammen, was auch immer passiert. Tag für Tag stehlen sich die Kinder trickreich und auf abenteuerliche Weise ihr Essen zusammen, so dass sie nicht nur vom Polizisten, sondern auch vom mächtigen Fischhändler Karaman verfolgt und gejagt werden. Doch Zora ist viel zu schlau, sie lässt sich von niemandem einfangen oder einschüchtern – bis ein Streich der Bande zu einer Katastrophe führt und die ganze Stadt gegen sie aufbringt. Nur einer hält zu den Kindern: der alte Fischer Gorian … Elisabeth Naske lässt uns in ihrer Familienoper nach dem Jugendbuchklassiker von Kurt Held, der die Abenteuer einer Bande von Waisenkindern im Kroatien der 1930er Jahre schildert, in mediterrane Atmosphäre eintauchen und führt uns rhythmisch mitreißend durch die spannende Geschichte.


Pressestimmen ...137
Jetzt hat »Die rote Zora« auch die deutsche Opernbühne erobert. Kinder und Erwachsene feierten die Deutschlandpremiere an der Komischen Oper Berlin am Sonntagabend mit lautstarkem Jubel. (...) In wunderschönen Szenen unter Wasser versammeln sich Krake, Muräne, Qualle und See-Nelke zum Ballett. Später tritt ein Thunfisch-Chor auf. Und spätestens wenn freche Seepferdchen auf Unterwasser-Rollschuhen umherflitzen, juchzen die Kinder im Publikum. (dpa, Elke Vogel)

Das Haus an der Behrenstraße kann sich nach der Premiere am Sonntag über einen Achtungserfolg für ihre unterhaltsame, opulent ausgestattete und von Catherine Larsen-Maguire musikalisch souverän gestaltete Premiere freuen.
(Der Tagesspiegel, Carsten Niemann)



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