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Lady Macbeth von Mzensk

Oper in vier Akten von Dmitri D. Schostakowitsch
Text von Alexandr G. Preis und Dmitri D. Schostakowitsch nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai S. Leskow
Deutsche Textfassung von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm

 

Termine ...139

16. | 20. | 25. Juni
01. | 05. Juli
3 Stunden



Musikalische Leitung ... Markus Poschner
Inszenierung ... Hans Neuenfels
Bühnenbild ... Gisbert Jäkel
Kostüme ... Elina Schnizler
Lichtgestaltung ... Franck Evin
Chöre ... Robert Heimann 

Boris Timofejewitsch ... Jens Larsen
Sinowi ... Christoph Späth
Katerina ... Milana Butaeva
Sergej ... Jürgen Müller
Aksinja ... Beatrice Niehoff
Der Schäbige ... Stephan Spiewok
Pope ... James Creswell
Der Polizeichef ... Carsten Sabrowski
Alter Zwangsarbeiter ... Nanco de Vries
Sonjetka ... Caren van Oijen
Zwangsarbeiterin ... Beatrice Niehoff
1. Hexe ... Daniel Eberle
2. Hexe ... Piero von Jaduczynski
3. Hexe ... Sebastian Schiller


Uraufführung 1934 - Premiere am 21. November 2004

Schostakowitsch schrieb seine zweite Oper 1932, in der Zeit härtester Stalin-Diktatur in Sowjet-Russland. Als Vorlage diente ihm Nikolai Leskows von schwarzer Melancholie gefärbte Novelle aus zaristischer Zeit, entstanden 1864, die am Beispiel der Gutsbesitzer-Ehefrau Katerina Ismailowa die Unmöglichkeit individueller Entfaltung des Menschen unter erdrückenden Umständen bis zur letzten Konsequenz beschreibt.
Schostakowitsch fand unter Einbindung moderner Kompositionstechniken und Ausdrucksmittel eine überaus bühnenwirksame musikdramatische Sprache, die den bis dahin für die russische Operntradition verbindlichen Realismus weit hinter sich ließ. Diese Neuheit und die Beschreibung sozialer Deformationen anhand des Schicksals der Hauptfigur passten nicht zu dem seinerzeit gewünschten sozialistischen Menschen- und Gesellschaftsbild und brachten dem Komponisten und seinem Werk nach der Uraufführung Mitte der dreißiger Jahre große Schwierigkeiten und schließlich die Absetzung seines Werkes ein. Um die Wiederaufführung der Oper im Jahre 1963 zu ermöglichen, unterzog Schostakowitsch die Partitur einer Revision, bei der vor allem klangliche und sprachliche Härten der ursprünglichen Version geglättet wurden.
Der Aufführung der Komischen Oper wird die im Ausdruck menschlicher Extreme atemberaubende Erstfassung zugrunde liegen.

››› Lady Macbeth – der verzweifelte Amoklauf einer Frau zwischen Traum und Realität, zwischen Erfüllung und Zerstörung, zwischen einer Person und der Gesellschaft.
Hans Neuenfels


Pressestimmen ...137
Dieser Abend vibriert innerlich vor Kraft. Er hat einen Schwung und einen Sog, der einen beim Verlassen des Opernhauses nach gut drei Stunden fast taumeln macht.
Der Tagesspiegel

Eine große, denkwürdige Aufführung. Wohl das Beste, Schlüssigste, das Neuenfels bislang geboten hat.
Dresdner Neueste Nachrichten

Wahrscheinlich das Opernereignis des Jahres.
Zitty

Vassily Sinaisky kitzelt die fauchenden Rhythmen, bissigen Märsche und knatternden Bläsersätze brillant aus dem Orchester heraus.(...) Das Orchester der Komischen Oper zeigt sich in Hochform...
rbb Kulturradio

Ein Meisterwerk in einer meisterhaften Inszenierung.
Neue Zürcher Zeitung



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