Foto: Iko Freese / drama-berlin.de
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American Lulu

Gesamtkonzept und Neuinterpretation von Alban Bergs Oper Lulu von Olga Neuwirth (2006-2011)
Musik von Akt I und II bearbeitet und neuinstrumentiert von Olga Neuwirth. Text von Akt I und II bearbeitet von Olga Neuwirth und Helga Utz unter Verwendung der Übersetzungen von Richard Stokes und Catherine Kerkhoff-Saxon.
Musik und Text von Akt III von Olga Neuwirth. Ins Englische übersetzt von Catherine Kerkhoff-Saxon.

In englischer Sprache
Dez '14
So
Di
Do
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit The Opera Group London
Gastspiel der Produktion der Komischen Oper Berlin im Theater an der Wien.


Die vielfach ausgezeichnete österreichische Komponistin Olga Neuwirth wirft einen neuen Blick auf eine der schillerndsten Frauengestalten der Theatergeschichte. In ihrer Auseinandersetzung mit Alban Bergs Lulu, einem Schlüsselwerk der Oper des 20. Jahrhunderts, werden Lulu, Geschwitz und Schigolch zu Afroamerikanern, deren Schicksal vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Protestbewegungen der 60er und 70er Jahre erzählt wird.

Vom textlich wie musikalisch vollkommen neu gefassten Dritten Akt aus betrachtet erklingen die ersten beiden Akte wie eine ferne Erinnerung. »Bergs Musik der ersten beiden Akte ist für eine Art Jazz­ensemble orchestriert, denn es ist die Musik für Lulus Rückblende in die 50er Jahre in New Orleans. Der Dritte Akt spielt im New York der 70er Jahre. Lulu ist zu einer Nobelhure aufgestiegen, die Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik hat und der Privates und Öffentliches gleichermaßen ungefragt anvertraut wird.« [Olga Neuwirth] Lulu hat sich an die Gesellschaft, die sie diskriminiert, perfekt angepasst. »Der Mensch hat die Möglichkeit auf Selbstbestimmung, auch wenn dieser Weg anstrengender ist, als sich aushalten und anhimmeln zu lassen. Die gequälte und quälende Lulu – ob nun Würgeengel oder Lebensglück – lebt von Männern und durch Männer. Sie lässt sich auf ein Gewirr zwielichtiger Machenschaften und Machtspiele ein. Die Andere, Bergs Geschwitz, bei mir Eleanor, eine Bluessängerin, beharrt auf dem Unaufhebbaren des Schmerzes und auf ihrer Subjektivität. Sie ringt um Freiheit, geht einen schweren, aber selbst gewählten Weg. Sie sucht selbstbewusst ihren eigenen Ausdruck, ihre eigene Identität. Doch letztlich zählt für uns heute wieder: Wessen Stimme wird gehört?« [Olga Neuwirth]

Der russische Theater- und Filmregisseur Kirill Serebrennikov hat u.a. am Moskauer Puschkin-Theater, am Bolschoi- und am Mariinskij-Theater gearbeitet und ist inzwischen international tätig. Sein Film Playing the victim erhielt 2006 beim Filmfestival in Rom den Preis für den besten Film. Für American Lulu inszeniert er erstmals an einem deutschsprachigen Opernhaus.

Nicht in dieser Spielzeit. Das aktuelle Programm der Komischen Oper Berlin finden Sie hier:
1 Stunde 40 Minuten
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer (außer bei Premieren und Sonderveranstaltungen).
»Diese Klangwelt fetzt und wird frech und schraubt sich in jaulende, heulende Höhen. Und plötzlich begreift man, dass der Sound aus Saxofonen, E-Gitarre, Schlagzeug und der herrlich virtuellen Wonder-Morton-Kino-Orgel vor allem Saat sein soll, Saat der Zukunft«
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»Eine Mixtur aus Tatort, Seelendrama, Gesellschaftsanalyse und glitzerndem Alltagstrash ... expressive, fetzige, emotional hochgefahrene Jazz-Soundbewegungen ... der Ensemblegeist der Komischen Oper triumphiert!«
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Stab

Musikalische Leitung
Inszenierung / Ausstattung
Dramaturgie
Johanna Wall, Sergej Newski
Licht
Diego Leetz
Video
Gonduras Jitomirsky

Besetzung

Eleanor
Dr. Bloom
Jimmy/Young Man
Painter
Athlete
Professor/Banker
Commissioner
Frank Baer
Lulu-Double
Jane-Lynn Steinbrunn

Mit der ClassicCard gibt es ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Tickets zum Festpreis von 8 € (Konzert) bzw. 10 € (Oper, Ballett) - auf den besten verfügbaren Plätzen.
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