Der Freischütz

29.01.2012


Keine Hochzeit und keine Erbförsterei ohne erfolgreichen Probeschuss, so verlangt es ein Gesetz aus alten Tagen. Nun wollen der Jägerbursche Max und Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten. Doch je näher der Tag der Prüfung rückt, umso mehr macht sich Angst breit: Max trifft bei keinem Schuss mehr, während Agathe schreckliche Ahnungen quälen. So ist es ein leichtes für Max’ älteren Kollegen Kaspar, den Verzweifelten zu überzeugen, dass nur noch dunkle Mächte und schwarze Magie ihn retten können. Mitternächtens steigt Max mit Kaspar in die verrufene Wolfsschlucht, um treffsichere Freikugeln zu gießen … »Der ganze Freischütz ist vortrefflich«, schrieb Heinrich Heine 1822 in seinen Briefen aus Berlin, wo die romantische Oper ungeheure Popularität genoss. Weber hatte den wunden Nerv seiner (und unserer) Zeit getroffen: die Lust am Grauen, die vom alltäglichen Schrecken ablenkt und doch genau den Kern der Angst in verunsicherten Verhältnissen berührt.

Pressebilder

Komische Oper Berlin, Bildnummer: S513, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S515, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S516, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S518, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S520, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S522, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S524, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S526, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S528, Foto: Wolfgang Silveri
Komische Oper Berlin, Bildnummer: S530, Foto: Wolfgang Silveri

 

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