Die Hochzeit des Figaro

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

3 Stunden 35 Minuten
Einführung … 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer

Uraufführung 1786 - Premiere am 23. Januar 2005

Alle denken nur an das Eine. Das Haus Almaviva am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Sechs Jahre lang musste der Dramatiker Beaumarchais kämpfen und intrigieren, bis er Ludwig XVI. die Zustimmung zur Uraufführung seiner Komödie »Die Hochzeit des Figaro« abgenötigt hatte. Erheblich weniger erfolgreich war der Theaterdirektor Emanuel Schikaneder, der eine deutsche Bearbeitung des Stücks in Wien zur Aufführung bringen wollte: Joseph II. untersagte die Aufführung am Tag der Premiere, genehmigte allerdings die Drucklegung des Textes. Mozart, der gerade eifrig nach einem Stoff für eine neue Oper suchte, las ihn und erkannte seine Eignung für das Musiktheater. In Lorenzo Da Ponte fand er nicht nur einen genialen Librettisten, sondern – was möglicherweise noch wichtiger war – auch einen geschickten Taktiker, der die Genehmigung für eine Oper nach dem skandalumwitterten Stoff erwirken konnte.
So konnte das Wiener Publikum doch noch seine Freude haben an dieser Geschichte von einem Aristokraten, der von seinen Dienern im Bunde mit seiner Gattin an der Nase herumgeführt wird. Die Uraufführung der Oper am 1. Mai 1786 gestaltete sich zu einem triumphalen Erfolg, der dem Stück, das seither als eines der Gipfelwerke der Oper gilt, bis heute treu geblieben ist.

»Eine Oper über Männer und Frauen in überfüllten, klaustrophobischen Räumen. Eine Oper über Familiengeheimnisse, sexuelle Heimlichkeiten und die Angst vor dem Entdecktwerden. Eine Oper über Glück, Alleinsein und die Suche nach Gemeinschaft. Eine Oper zwischen Luis Buñuels Diskretem Charme der Bourgeoisie und der Entensuppe der Marx Brothers.« Barrie Kosky

Pressestimmen

mehr

Handlung

mehr

Interview

mehr