Orchester

Komische Oper Berlin, Orchester, Foto: Andreas Mühe


Mitarbeiterin des Chefdirigenten und des Orchestermanagers ... Ulrike Krtschil

Orchesterinspektor … Peter Huth

Mitarbeiterin der Orchesterdirektion … Vera Rosenow

Orchesterbibliothekarin ... Petra Wildenhahn

1. Konzertmeister ... Konrad Other, Gabriel Adorján, N. N.
2. Konzertmeister … Mika Yonezawa, Hannah Perowne, N. N.

1. Violinen
Christiane Wolff, Klaus Wätzig, Andreas Bräutigam, Angelika Müncheberg, Matthias Rechenberg, Susanne Thiebaud, Claudia Börner, Erdmuthe Brunner, Peter Wünnenberg, Stephan Adam, Annemarie Rentzsch, Freia Schubert, N. N.

2. Violinen
Melinda Watzel, Daniela Braun (Stimmführer )
Dorisz Batka, N.N., Volker Friedrich, Amelie Schmidt, Michael Schaller, Stephan Kalbe, Dorothee Müller, Frank Schäfer, Dietrich Knappe, Thomas Holzhäuser, Evan Rynes, Almuth Kummer, N. N.

Bratschen
Eberhard Wünsch, Johanna Kubina (Solo-Bratsche)
Susanne Fliegel, Martin Flade, Masae Kobayashi, Eberhard Beetz, Angelika Steinbeck, Manfred Glaß, Yuta Nishiyama, Lena Thies, Anton Loginov, Anna Lötzsch

Violoncelli
Kleif Carnarius, Felix Nickel (Solo-Cello)
Christoph Lamprecht, N.N., Katharina Feltz, Monika Krüger, Sabine Andert, Christoph Bachmann, Thomas Helms, Christian Tränkner, Cécile Tacier

Kontrabässe
Jörg Lorenz, Hiroaki Aoe (Solo-Kontrabass)
Frank Lässig, Jesper Ulfenstedt, Arnulf Ballhorn, Erich Junghans, Bernd Boreck, Okhee Lee

Harfen … N.N. (Solo-Harfe), Christine Wätzig

Flöten … Christina Fassbender, Matthieu Gauci-­Ancelin (Solo-Flöte)
Andrea Haubold, Franziska von Brück, Alina Gabriel

Oboen … Miriam Wrieden, Tjadina Würdinger (Solo-Oboe)
Ryoichi Masaka, Rafael Grosch, Gerald Fröhlich

Klarinetten … Sebastian Lehne, N.N. (Solo-Klarinette)
Manfred Michel, Tilo Morgner, Gerold Gnausch

Fagotte … Reinhard Bastian, Catherine Larsen-Maguire (Solo-Fagott)
Torsten Näther, Mario Kopf, Yu-Tung Shih

Hörner … Bodo Werner, Christian Müller (Solo-Horn)
Katrin Vogel, N.N., Heide Rosemann, Angelika Goldammer, Uwe Schmeißer, N. N.

Trompeten …Michael Stodd, Jens-Uwe Schönbrunn (Solo-Trompete)
Matthias Kamps, Lutz Emmelmann, Frank Glodschei

Posaunen … Helmut Polster, N.N. (Solo-Posaune)
Burkhard Neumann, Carsten Meyer, Daniel Holthaus

Tuba … Sebastian Wagemann (Solo-Tuba)

Pauken … Friedhelm May, Reinhard Toriser (Solo-Pauke)

Schlagzeug … Thomas Kuhn, Gunter Sturm, Marc Mödig, N.N.

Orchesterwarte … Bertram Joachim, Orlando Körner, Günter Loose, Ralf-Harald Schulze

Notenkopist … Bertram Joachim

(Stand: 1. Dezember 2010)

Zur Komischen Oper Berlin gehört von Anbeginn das eigene Orchester. Die Eröffnung des Hauses im Dezember 1947 war auch die Geburtsstunde dieses neu gegründeten Klangkörpers, mit dem Walter Felsenstein seine Auffassung von Musiktheater verwirklichen wollte. Von Anfang an profilierte sich das Orchester durch einen Konzertzyklus und verfolgte auch dort, in der instrumentalen Musik, die dem Musiktheater zugrundeliegenden Überzeugungen. Dirigenten wie Otto Klemperer, Meinhard v. Zallinger,
Václav Neumann, Robert Hanell und Kurt Masur prägten das Orchester dabei maßgeblich sowohl in Opernproduktionen als auch im Konzertbereich. Zahlreiche Aufnahmen zeugen von der schon damals erreichten Ausstrahlung des Orchesters, die von späteren Chefdirigenten wie Rolf Reuter, Yakov Kreizberg, Kirill Petrenko – von der Zeitschrift »Opernwelt« zum Dirigenten des Jahres 2007 gewählt – und Carl St. Clair noch intensiviert wurde. Viele bedeutende Gastdirigenten haben das künstlerische
Spektrum erweitert; unter ihnen waren beispielsweise Rudolf Kempe, Franz Konwitschny, Kirill Kondraschin, Klaus Tennstedt, Hartmut Haenchen, Rudolf Barschai, Lothar Zagrosek und Fabio Luisi. Ein besonderes Gewicht wurde und wird der zeitgenössischen Musik beigemessen. So hat das Orchester der Komischen Oper Berlin viele Uraufführungen in Zusammenarbeit mit Komponisten wie Benjamin Britten, Hans Werner Henze, Giuseppe Manzoni, Siegfried Matthus, Aribert Reimann, Krzysztof Penderecki, Cristobál Halffter und Hans Zender erarbeitet. Der Anteil neuer Werke in den Konzerten ist hoch, das Repertoire insgesamt aber immer auf breiteste Weise angelegt: von Mozart über die großen romantischen Komponisten des 19. Jahrhunderts und die frühe Moderne bis hin zum aktuellen Musikschaffen unserer Zeit. Das 112 Musiker umfassende Orchester setzt sich darüber hinaus auch für Kammermusik ein und spielt regelmäßig Kammerkonzerte in verschiedenen Besetzungen. Die für Familien mit Kindern konzipierte Reihe »Konzerte für Kinder« sowie die Moderierten Konzertproben
für Jugendliche und andere interessierte Besucher unterstreichen die pädagogische Verantwortung und den Wunsch, neue und junge Publikumsgenerationen für klassische Musik zu begeistern. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Patrick Lange Chefdirigent der Komischen Oper Berlin.