Komische Oper Berlin, Portrait von Mirko Roschkowski, Foto: Privat

Mirko Roschkowski

Gastsolist - Tenor
www.mirkoroschkowski.com/

Der lyrische Tenor Mirko Roschkowski stammt aus Dortmund. Seine Ausbildung erhielt er u. a. in Meisterkursen bei Deon van der Walt, Christoph Prégardien, Raúl Giménez und Edda Moser.
Erste Engagements brachten ihn an das Landestheater Detmold, das Stadttheater Bremerhaven sowie das Hans-Otto Theater Potsdam, wo er als Tamino (»Die Zauberflöte«), Don Ottavio (»Don Giovanni«), Ferrando (»Così fan tutte«) und Idomeneo (»Idomeneo«) sowie als Graf Almaviva (»Der Barbier von Sevilla«) und in der Titelrolle von Gounods »Faust« auf der Bühne stand. Von 2006 bis 2007 war Mirko Roschkowski Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, wo er u. a. als Don Ottavio, Tamino, Belfiore (»La finta giardiniera«), Chateauneuf (»Zar und Zimmermann«) und Sandor Barinkay (»Der Zigeunerbaron«) zu erleben war. Darüber hinaus stand er als Gast u. a. auf den Bühnen der Opernhäuser in Bremen, Dortmund und Braunschweig.
An der Staatsoper Stuttgart gastierte der Tenor 2008 in der Titelpartie von Mozarts Oper »Lucio Silla« sowie als Iopas (»Les Troyens«), 2009 zudem als Lenski (»Eugen Onegin«). Das Staatstheater am Gärtnerplatz München lud ihn 2007 als Idomeneo ein. Im September 2008 war Mirko Roschkowski zum ersten Mal als Belmonte in Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« an der Düsseldorfer Oper zu hören.
Weitere Gastrollen brachten ihn an die Oper Bonn und die Oper Köln, wo er als Don Sänger (»Der Rosenkavalier«), Froh (»Das Rheingold«) sowie als Don Ottavio zu hören war. In der aktuellen Saison singt er an der Oper Bonn Nemorino in einer Neuproduktion von »L’elisir d’amore«, Prinz (»Die Liebe zu den drei Orangen«) sowie Walther von der Vogelweide (»Tannhäuser«).
2010 ist Mirko Roschkowski am Staatstheater Braunschweig als Lenski sowie als Tamino an der Semperoper Dresden zu hören. Mit der Kölner Oper gastiert er zur Weltausstellung 2010 in Shanghai und Peking als Don Ottavio und Froh.
Eine rege Konzerttätigkeit führte Mirko Roschkowski auf zahlreiche Konzertpodien im In- und Ausland, darunter die Tonhalle Zürich, die Tonhalle Düsseldorf, das Konzerthaus Dortmund und die Nieuwe Kerk in Delft. Er interpretierte eine breite Palette von Werken, von Monteverdis Marienvesper über Bachs Passionen, Mozarts Messen, Berlioz’ Requiem, Dvoraks Stabat Mater bis Brittens Canticle III. Darüber hinaus brachte er zahlreiche Liedzyklen zur Aufführung, wie Schuberts »Die schöne Müllerin« und Schumanns »Dichterliebe«.
An der Komischen Oper Berlin debütiert Mirko Roschkowski 2010 als Prinz in »Die Liebe zu drei Orangen«.