Komische Oper Berlin, Portrait von Miklós Sebestyén, Foto:

Miklós Sebestyén

Gastsolist - Bass

Celio in »Die Liebe zu drei Orangen«

In Budapest geboren, studierte er an der Universität seiner Heimatstadt. Ersten Gesangsunterricht erhielt er an der Musikschule und am Konservatorium in Budapest. Er nahm an mehreren nationalen und internationalen Gesangswettbewerben erfolgreich teil. Seit Oktober 2002 studiert er an der Musikhochschule Winterthur-Zürich in der Klasse von László Polgár. Außerdem war er Mitglied des Opernstudios Tóth Aladár und verkörperte hier u.a. Bartolo und Antonio in Mozarts Die Hochzeit des Figaro, Vespone in La serva padrona (Pergolesi), Conte Robinson in Cimarosas Die heimliche Ehe, Masetto in Mozarts Don Giovanni sowie Tobia Mill in Rossinis La cambialedi matrimonio.  2006 sang er Gremin in Eugen Onegin im Münchner Prinzregententheater und wirkte in Philippe Arlauds Inszenierung von Der Ring an einem Abend in Bayreuth mit. 2007 war er in der Pasinger Fabrik als Figaro in Mozarts Die Hochzeit des Figaro zu hören. Sein Rollendebüt als Don Alfonso hatte er in Mai 2007 im Prinzregententheater in München. An der Oper Leipzig bereits Sergente in Manon Lescaut, Lakai in Ariadne auf Naxos, Steffano Colonna in Rienzi und Masetto in Don Giovanni.  Als Ensemblemitglied der Oper Leipzig sang er Partien wie Dimitrov/Fidel in Unter der großen Sonne von Liebe beladen, Herkules in Admeto, König von Thessalien, Schaunard in La Bohème, d’Obigny in La Traviata.
Miklós Sebestyén war cover an der Metropolitan Opera N.Y. (Enrico in Anna Bolena).

An der Komischen Oper Berlin ist er in der Spielzeit 2011/12 als Celio in Die Liebe zu drei Orangen zu erleben.