Egils Silins

Gastsolist - Bassbariton
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Egils Silins wurde in Riga/Lettland geboren und studierte an der Musikakademie seiner Heimatstadt. Er war Preisträger verschiedener Wettbewerbe, so z. B.  beim Robert-Stolz-Gesangswettbewerb in Hamburg, beim »Competizione dell' Opera« in Barcelona und beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Bilbao. Er debütierte an der Lettischen Nationaloper in Riga in der Titelpartie in Arrigo Boitos »Mefistofele«. Nach seinen Engagements an der Oper Frankfurt und am Theater Basel, wechselte er als Ensemblemitglied an die Wiener Staatsoper und später an die Wiener Volksoper, wo er u. a. Mephisto in Gounods »Faust« und in der Titelpartie in »Boris Godunow« in einer Inszenierung von Harry Kupfer zu erleben war.
An der Staatsoper Wien trat er u. a. als Sir Giorgio in »I Puritani«, Procida in »I Vespri Siciliani«, Großinquisitor in »Don Carlo«, Escamillo in »Carmen«, Silva in »Ernani«, Prefetto in »Linda di Chamounix«. Mit dieser Partie gastierte er 1998 auch an der Mailänder Scala in einer Inszenierung von August Everding.
Gastengagements führten Egils Silins an verschiedene Festspiele und Opernhäuser in Glyndebourne, Savonnlina, London, Paris, Wien, Mailand, Brüssel, New York, Chicago, Toronto, Berlin, Dresden, München, Hamburg, Köln, Amsterdam, Zürich, St. Petersburg, Barcelona und Madrid. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Scarpia in »Tosca«, Escamillo in »Carmen«, Titelpartie in »Der fliegende Holländer«, Wotan/Wanderer in »Der Ring des Nibelungen«, Klingsor und Amfortas in »Parsifal«, Jochanaan in »Salome«, Orest in »Elektra«, Germont in »La Traviata«, Rangoni in »Boris Godunow«, die Titelpartien in »Eugen Onegin«, »Boris Godunow«, »Demon« und »Don Giovanni« sowie Tomsky in »Pique Dame«.
Konzertengagements führten ihn an die Philharmonien in München und Berlin, den Wiener Musikverein, das Londoner Barbican Centre und Royal Concert Hall, die Pariser Salle Pleyel sowie das Auditorio di Milano.
Egils Silins arbeitete mit Dirigenten wie Andrew Davis, Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt, Marcello Viotti, Christian Thielemann, Phillipe Jordan, Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Ricardo Mutti, Fabio Luisi, Seiji Ozawa, Vladimir Fedosseyev, Neeme Järvi, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kiril Petrenko, Stefan Soltesz, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Kazushi Ono, Gennadi Rozhdestvensky und Mstislav Rostropovich.
An der Komischen Oper Berlin wird er in dieser Spielzeit in der Partie des Jochanaan in »Salome« zu erleben sein.