Komische Oper Berlin, Portrait von Dmitry Golovnin, Foto: privat

Dmitry Golovnin

Gastsolist - Tenor
www.golovnin-dmitry.com/de/bio.html

Max in »Der Freischütz«, Der Chevalier in »Gespräche der Karmelitinnen«

Dmitry Golovnin ist in Sankt Petersburg aufgewachsen und hat dort seine schulische Ausbildung erhalten. Er hat die Musikschule und das Rimskij-Korsakov-Konservatorium im Fach Trompete bei Juri Bolschijanow absolviert und mit Auszeichnung abgeschlossen.
Nach Abschluss des Konservatoriums wurde Dmitry Golovnin Solist der Trompetengruppe des Symphonischen Orchesters der Glinka-Kapella in Sankt-Petersburg, Praktikant der Bläsergruppe des Mariinsky-Theaters und Mitglied der Gruppe »Neva Brass«. Am Mariinsky-Theater entdeckte er für sich die Welt der Oper und fing mit 27 Jahren an, die ersten Gesangsstunden am Petersburger Konservatoriums bei S. K. Burejew zu nehmen.
2001, während einer Gastspielfahrt nach Deutschland, lernte er den Professor der Hamburger Hochschule für Musik und Theater William Workman kennen. Daraufhin wurde Dmitry Golovnin Gasthörer an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und beschäftigte sich von da an ausschließlich mit dem Gesang.
Nach einem halben Jahr Ausbildung sang er erfolgreich den Boni aus Emmerich Kálmáns Operette »Die Csárdásfürstin« in einer Aufführung des Theaters der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Daraufhin luden die Theater in Hamburg und Lübeck Dmitry Golovnin ein, in kleineren Partien zu gastieren.
Später kamen die Partien Tamino und Lensky hinzu. Außer dem Studium bei William Workman nahm Dmitry Golovnin Gesangsstunden bei Franz Grundheber, Wirgilius Norejka, Jelena Obraszowa und Badri Maysuradze.
Die Spielzeit 2003/04 war der Start ins Sängerleben des Tenors. Er sang Don Jose in »Carmen« (Festivalinszenierung in Sevilla und Inszenierung des Theaters Lübeck) und Lionel in Flotows Operette »Martha« (Inszenierung des Stadttheaters Solingen).
Derzeit ist Dmitry Golovnin Erster Solist des Sankt-Petersburger Michajlowski-Theaters und ist Gastsolist an verschiedenen Theatern Russlands und Deutschlands mit Partien wie Pinkerton, Alfred, Lenski, Herzog von Mantua, Cavaradossi u. a.
An der Komischen Oper Berlin gibt der Tenor in der Spielzeit 2010/11 sein Debüt mit der Partie des Chevalier in »Gespräche der Karmelitinnen«.