Komische Oper Berlin, Portrait von Claudio Otelli, Foto: privat

Claudio Otelli

Gastsolist - Bassbariton

Marquis de La Force in »Gespräche der Karmelitinnen«

Das Repertoire des österreichischen Baritons Claudio Otelli umfasst ein breites Spektrum klassischer wie zeitgenössischer Werke der Opernliteratur, und sein Interesse gilt ebenso der musikalischen wie der darstellerischen Gestaltung seiner Partien. Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Nicolas Brieger, Martin Kusej, Calixto Bieito und David Pountney.
Er war Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Seit 1994 ist er freischaffend an bedeutenden Bühnen Europas, der USA und Japans zu erleben: Aalto-Theater Essen (Graf Almaviva, Marcello, Mandryka, Telramund und Gregor in »Elegie für junge Liebende«), Savonlinna Festival (Orest), Semperoper Dresden (Mandryka), Staatsoper Stuttgart (Graf Tamare in »Die Gezeichneten«), Mailänder Scala (Gunther), Turin (Olivier), Straßburg (Amfortas), Lyon (Don Pizarro), Neapel (Herzog Blaubart), Genf (Titelpartie in Jarrells »Galilée«), Ruhrtriennale (Stolzius in »Die Soldaten«), Bregenzer Festspiele (Scarpia), Frankfurt (Schischkow/»Totenhaus«, Don Giovanni, Tonio in »I Pagliacci«, Jochanaan, Cardillac, Scarpia und Ryuji in »Das verratene Meer « von Hans Werner Henze).
In den USA trat Claudio Otelli an mehreren Spielstäten auf: Festival Santa Fe (Jochanaan), Lincoln Center New York (Stolzius in »Die Soldaten«).  Sein Japan-Debüt gab er am New National Theatre Tokyo als Dr. Schön in »Lulu« und in der Tokyo Santori Hall in »Das verratene Meer«.
In der Spielzeit 2010/11 ist er an der Komischen Oper Berlin in der Partie des Don Pizarro in »Fidelio (1805)« und als Marquis de La Force in »Gespräche der Karmelitinnen« zu erleben.