Robert Pflanz
Bühnenbildner
www.robertpflanz.com/
Der geborene Essener hatte sein Theaterdebüt 1993 im Bochumer Prinz-Regent-Theater wo er mit Lessings Emilia Galotti seine puristische Handschrift begründete. Der ausgebildete Architekt war dann zunächst im gestaltenden Baugewerbe und Kunst-Installations Raum tätig bis ihn ein weiterbildendes Masterstudium an der TU Berlin zurück zur Bühne führte.Seit 2004 ist er ausschliesslich als freier Bühnen- und Kostümbildner tätig und erarbeitet Videoprojektionen für die Bühne. Dabei spielt es keine Rolle, ob er etwa fürs Staatstheater Schwerin große Oper macht (»Samson«, »Tosca«, »Romeo et Juliette«, »Herzog Blaubarts Burg« und »Gianni Schicchi«), Projektionen (»Il Turco in Italia« unter der Regie von David Alden an der Staatsoper Unter den Linden Berlin), experimentelle Rauminstallationen (Klang-Entwicklung oder Simplex-Komplex für die Staatsoper Unter den Linden), große Open Air Produktionen (»Der Hauptmann von Köpenick« oder »Jekyll & Hyde« für die Bad Hersfelder Festspiele) oder Komödien fürs kleine Haus (»Sturmtief«, »Boeing«, »Boeing oder Hochzeitsreise« für das Fränkische Theater Schloss Maßbach).
An der Komischen Oper Berlin gibt er sein Debüt als Bühnenbildner von »Die rote Zora«.