Hans-Otto Rogge

Gastsolist - Tenor

Alcindor in »La Bohème«

Kammersänger Hans-Otto Rogge wurde in Lenzen /Elbe in der Westprignitz geboren. Er studierte Bratsche und Gesang an der Deutschen Hochschule für Musik in Berlin. 1959 gastierte er als Triquet in »Eugen Onegin« am Hans-Otto-Theater Potsdam. 1962 gewann er die Goldmedaille beim Internationalen Gesangswettbewerb in Helsinki. Walter Felsenstein engagierte Hans-Otto Rogge 1962 als lyrischen Tenor an die Komische Oper Berlin, wo er das erste Mal 1963 als Narraboth in »Salome«  auftritt. Es folgten Partien wie Cassio in »Othello«, Don Ottavio in »Don Giovanni«, Prinz in »Die Liebe zu drei Orangen«, Nero in »Die Krönung der Poppea«, Pierre Besuchow in »Krieg und Frieden«, Alva in »Lulu«, Bob Boles in »Peter Grimes« und viele andere. 1974 verlieh ihm Walter Felsenstein den Titel »Kammersänger«. Neben seinem Engagement an der Komischen Oper Berlin sang Hans-Otto Rogge als ständiger Gast am Metropol-Theater in Berlin, darunter Partien wie Barinkay in »Der Zigeunerbaron«, Herzog und Caramello in »Eine Nacht in Venedig«, Manuel in »Bolero«. Er gastierte an der Staatsoper Unter den Linden Berlin in Opern wie »Othello«, »Baal« und »Palestrina«.
Für die Partie des Alcindor in »La Bohème« engagierte ihn Andreas Homoki 2008 erneut an die Komische Oper Berlin. Hans-Otto Rogge feierte im November 2009 sein 50-jähriges Bühnenjubiläum.
In der Spielzeit 2010/11 wird Hans-Otto Rogge als Alcindor in »La Bohème« zu erleben sein.