Gabriele Rupprecht
Kostümbildnerin
www.gabrielerupprecht.de/
Das bronzene Pferd
Die gebürtige Bremerin ist nach ihrer Assistenzzeit in Hamburg, Paris und München seit 1993 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Sie arbeitete u. a. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Staatstheater Stuttgart, beim Steirischen Herbst in Graz, am Schauspiel Essen und am Deutschen Nationaltheater Weimar. In dieser Zeit arbeitete sie vor allem mit den Regisseuren Ortrud Beginnen, Uwe Jens Jensen, Otto Kukla und Crescentia Dünßer, Katja Paryla, Anselm Weber sowie dem Bühnenbildner Vincent Callara.
Ihre Kostüme waren außerdem in der Schweiz in Mozarts »Lucio Silla«, Mascha Kurtz´ »leib.wache« und Ludger Engels´/Johannes Schöllhorns »Rote Asche« am Luzerner Theater sowie in Christian Henkings »Leonce und Lena« am Stadttheater Bern zu sehen.
Es folgten Mozarts »Così fan tutte« an der Oper Magdeburg und Wagners »Parsifal« am Theater Kiel. 2005 eröffnet das Theater Aachen die Spielzeit mit der Verdis »Otello«, wofür sie die Kostüme ebenso entwarf wie für Mozarts »La clemenza di Tito. Noch im selben Jahr kamen ihre Kostüme in Händels »Orlando« am Aalto-Theater Essen in der Regie von Tilman Knabe auf die Bühne.
Am Theater Freiburg zeichnete sie 2006 für die Kostüme in »Das Rheingold« von Richard Wagner sowie in Mozarts »Idomeneo« verantwortlich. Außerdem entwarf sie die Kostüme für »Die Bassariden« an der Staatsoper Hannover, »Lucio Silla« in Freiburg, »Manon« am Landestheater Linz, »Le Comte Ory« an der Oper Halle, »Penelope« von Enda Walsh am Theater Oberhausen sowie »Der Vetter aus Dingsda« von Eduard Künneke am Theater Bremen.
Anfang 2011 kamen die Schauspiele »Waisen« von Dennis Kelly und »Drei Schwestern« von Anton Tschechow am Theater Oberhausen hinzu. An der Komischen Oper Berlin gibt sie ihr Debüt als Kostümbildnerin von »Das bronzene Pferd«.