Elisabeth Trissenaar

Gastsolistin - Schauspielerin
elisabeth-trissenaar.com/

Narr in »Lear«

Nach ihrer Ausbildung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien führte ihr Weg vom Stadttheater Bern über Krefeld und Heidelberg zu den großen Theatern in Bochum, Stuttgart, Frankfurt, München, Zürich, Berlin, zu den Salzburger Festspielen und an das Wiener Burgtheater.
Ein ums andere Mal überzeugt die Wahlberlinerin und gebürtige Wienerin in den Rollen ruheloser Frauen (Lulu, Franziska, Medea, Penthesilea, Iphigenie, Elektra, Kleopatra). Anfangs arbeitete sie hauptsächlich mit ihrem Ehemann, dem Regisseur Hans Neuenfels. Seit Mitte der 60er Jahre zählt sie zur ersten Garde der deutschsprachigen Bühnendarstellerinnen. Rainer Werner Fassbinder wurde 1976 auf sie aufmerksam und verpflichtete sie für mehrere Filmprojekte, (»Bolwieser«, »Die Ehe der Maria Braun« und »Berlin Alexanderplatz«). Es folgten weitere Dreharbeiten mit namhaften Regisseuren, wie z. B. Robert van Ackeren (»Die Reinheit des Herzens«), Xaver Schwarzenberger (»Franza«), Klaus Maria Brandauer (»Mario und der Zauberer), Doris Dörrie (»Keiner liebt mich«) und Roland Suso Richter (»Die Bubi Scholz Story« und »Kein Himmel über Afrika«).
An der Komischen Oper Berlin trat Elisabeth Trissenaar bisher in der Spielzeit 2006/07 in »Schumann, Schubert und der Schnee« und als Spielleiterin in der Neuenfels-Inszenierung von »Die Zauberflöte« auf. In der Spielzeit 2011/12 verkörpert sie erneut die Partie des Narren in der Neuinszenierung der Aribert Reimann Oper »Lear«.