Komische Oper Berlin, Portrait von Solveig Kringelborn, Foto: Sig Bjornsen

Solveig Kringelborn

Gastsolistin - Sopran

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg in »Der Rosenkavalier«

Solveig Kringelborn studierte an der Staatlichen Musikakademie Oslo sowie an der Königlichen Opernakademie Stockholm. An der Königlichen Oper Stockholm gab sie 1987 ihr Bühnendebüt, 1990 wurde ihre Mimi mit dem Norwegischen Kritikerpreis ausgezeichnet. 1991 errang sie bei ihrem Debüt an den Londoner »Proms« einen großen Erfolg mit den ihr gewidmeten »Chantefleurs et Chantefables« von Witold Lutoslawski. In Konzerten sang sie u. a. unter Mariss Jansons, Zubin Mehta, Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen, Claudio Abbado, Neville Marriner und Colin Davis. Ihre CD-Aufnahmen umfassen Grieg-Lieder unter Roschdestwenski, Griegs »Haugtussa« und »Olav Tryggvason«, Sibelius »Luonnotar« und »Die Jungfrau im Turm«, Beethovens 9. Sinfonie unter Giuseppe Sinopoli, Lutoslawski-Lieder sowie ein preisgekröntes Rezital, »Black Roses«. Ihre große Liebe gilt dem norwegischen Lied. Außerhalb ihrer Heimat ist sie in Wien, Paris, San Francisco, Amsterdam, Brüssel, München, Berlin, London, Glyndebourne und Rom aufgetreten. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Fiordiligi und Gräfin Almaviva zu erleben. Zu den Engagements der jüngeren Zeit zählen Rezia (»Oberon«), Marie (»Wozzeck«) und Elisabeth (»Tannhäuser«) in Zürich, Tatjana (»Eugen Onegin«), Eva (»Meistersinger«), Donna Elvira (»Don Giovanni«) und Rosalinde (»Fledermaus«) an der Metropolitan Opera, Lisa (»Pique Dame«) am Liceu Barcelona, Katerina (»Lady Macbeth«) in San Francisco, Marie in Aix-en-Provence, Dresden und beim Saito-Kinen-Festival in Japan, Refka in Kaaija Saariahos neuer Oper »Adriana mater« in Paris und Elsa (»Lohengrin«) in Baden-Baden.
An der Komischen Oper Berlin steht sie in der Partie der Feldmarschallin in »Der Rosenkavalier« auf der Bühne.