Komische Oper Berlin, Portrait von Gertrud Ottenthal, Foto: privat

Gertrud Ottenthal

Gastsolistin - Sopran

Ludmila in »Die verkaufte Braut«

Die Sängerin studierte in Lübeck, Detmold und Kopenhagen Gesang und debütierte 1981 an der Hamburgischen Staatsoper. Von 1982 bis 1990 war die Sopranistin an der Wiener Volksoper festes Ensemblemitglied, wo sie u. a. Tatjana in »Eugen Onegin«, Mimi in »La Bohème«, Elvira in »Don Giovanni«, Antonia in »Hoffmanns Erzählungen«, Marie in »Die verkaufte Braut« und Agathe in »Der Freischütz« sang. Seit 1986 ist Gertrud Ottenthal ständiger Gast an der Ko¬mischen Oper Berlin und sang hier viele große Mozartpartien ihres Faches, aber auch Mimi in »La Bohème«, Elisabeth in »Don Carlos« und Ellen Orford in »Peter Grimes«. Außer Mitwirkungen bei verschiedenen Festspielen (in Salzburg, Schwetzingen und bei den Tiroler Festspielen) gastierte sie u. a. in Mailand, Barcelona, Neapel, Dresden, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Volksoper Wien, wo sie immer wieder in interessanten Produktionen zu hören war, wie zum Beispiel in Neuenfels Inszenierung »König Kandaules« an der Volksoper Wien, Freia in »Das Rheingold« an der Staatsoper Unter den Linden unter Daniel Barenboim, Elsa in »Lohengrin«, Elisabeth im »Tannhäuser« in Neapel, als Dritte Norn in »Götterdämmerung« an der Scala in Mailand unter Ricardo Muti und als Sieglinde in »Die Walküre« unter Gustav Kuhn. In der Spielzeit 2008/09 singt Gertrud Ottenthal an der Komischen Oper Berlin außer der Despina in »Così fan tutte« auch die Gertrud in der Uraufführung »Hamlet«.