Mozart-Mai

Der Mai an der Komischen Oper Berlin steht ganz im Zeichen Wolfgang Amadeus Mozarts. 

Neben einem Sinfoniekonzert und vier Kammerkonzerten lässt sich das faszinierende Bühnenschaffen Mozarts in ganz unterschiedlichen Inszenierungsansätzen von Calixto Bieito, Peter Konwitschny und Barrie Kosky erleben.

Nicht nur, dass Mozart ausgerechnet im Mai 1789 bei seinem einzigen Besuch an der Spree weilte. Die Opern des Salzburger Meisters bilden seit jeher einen der Grundpfeiler im Repertoire der Komischen Oper Berlin: Walter Felsenstein, Harry Kupfer und Andreas Homoki haben in ihrer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Musiktheater Mozarts die Komische Oper Berlin zum führenden Mozart-Haus Berlins gemacht, das durch Dirigenten wie Kurt Masur, Yakov Kreizberg oder Kirill Petrenko immer wieder auch neue Akzente in der musikalischen Mozart-Interpretation setzen konnte.
SINGSPIEL IN DREI AUFZÜGEN
Libretto von Christoph Friedrich Bretzner, bearbeitet von Johann Gottlieb 
Stephanie d. J.

Mozart knallhart. Calixto Bieito zeigt die Frau als Objekt männlicher Leidenschaften und Begierden bis hin zur brutalen Verstümmelung des weiblichen Körpers. Und mittendrin die absurde Liebe zwischen dem Peiniger und seinem Opfer – und Mozarts Musik als Oase der Menschlichkeit.
OPERA BUFFA IN VIER AKTEN
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Mit leichter Hand folgt Barrie Kosky in seiner Inszenierung den allzu menschlichen Irrungen und Wirrungen der Mozartschen Charaktere.
GROSSE OPER IN ZWEI AUFZÜGEN
Libretto von Emanuel Schikaneder

Die meistgespielte deutsche Oper in einer verblüffenden Umsetzung. Barrie Kosky inszeniert Die Zauberflöte gemeinsam mit der britischen Theatertruppe »1927«.
DRAMMA GIOCOSO IN ZWEI AKTEN
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Peter Konwitschny zeigt das Treiben des berühmten Verführers als Endspiel. In einer von Rationalismus und (geheuchelter) Moral geprägten Welt ist kein Platz mehr für das libertinäre Lebensprinzip eines Don Giovanni.
Wolfgang Amadeus Mozart — Requiem d-Moll KV 626

Amadeus!
Generalmusikdirektor Henrik Nánási interpretiert mit Sängern des Ensembles der Komischen Oper Berlin und mit dem jungen aufstrebenden Tenor Peter Sonn, der auch als Tamino in der Neuproduktion der Zauberflöte zu erleben ist, Mozarts berühmtes, kurz vor seinem Tod niedergeschriebenes Requiem.
Nachtkonzert 5: Mozart - Musik und Briefe
Sonaten, Quartette, Serenaden und Briefe von Mozart im Bühnenbild von Die Entführung aus dem Serail mit dem EnsembleKOM und Jens Larsen (Bass)

Foyerkonzert 2: Mozart und Schubert
Mozarts Klavierquartett g-Moll und Schuberts Forellenquintett

Foyerkonzert 3: Mozart - Harmoniemusiken
Die Zauberflöte und Gran Partita mit den Holz- und Blechbläsern des Orchesters der Komischen Oper Berlin

Foyerkonzert 4: Mozart - Musik für Bassetthorn
Nocturnes, Divertimenti und Arien von Mozart mit Manfred Michel, Gerold Gnausch und Sebastian Lehne (Klarinetten und Bassetthörner), Brigitte Geller (Sopran), Karolina Gumos (Mezzosopran), Tom Erik Lie (Bariton) und Lutz Kohl (Klavier)

Ein Wochenende lang erliegt die Komische Oper Berlin der Faszination des Tangos: 48 sinnliche Stunden lang wird gespielt, gelernt und selbstverständlich bis tief in die Nacht hinein getanzt.
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Zu leicht, zu albern, zu kitschig, zu oberflächlich? Vom 31. Januar bis zum 2. Februar wird an der Komischen Oper Berlin über die Qualität der Operette diskutiert!
Die meistgespielte deutsche Oper in einer verblüffenden Umsetzung.
Advent, Advent! Wir freuen uns auf Weihnachten und möchten Ihnen die Tage bis dahin versüßen, und das nicht nur mit Schokolade. Hinter den 24 »Türchen« unseres Adventskalender verbergen sich kleine und größere Überraschungen. Viel Glück!
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